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So sieht ein "Pancake"-Einsturz aus

9/11: Lauter Verschwörungstheorien?

Here we're talking about plastic knives and using an American Airlines flight filled with our citizens, and the MISSILE to damage this building and similar (inaudible) that damaged the World Trade Center. The only way to deal with this problem is by taking the battle to the terrorists, wherever they are, and dealing with them.

Donald Rumsfeld, Verschwörungstheoretiker,
Pentagon-Pressekonferenz 12.10.2001

Langsam gelangt die Skepsis an der offiziellen Version von 9/11 in den Mainstream, jedenfalls in den USA (wo dieser Trend zuerst auftrat), in Großbritannien, Skandinavien, der Schweiz, fallweise und zaghaft in Deutschland, noch nicht in Österreich - und viele Länder sind da noch gar nicht mitgezählt. Sehen wir uns mal an, was es so alles an Vorstellungen gibt, die hierzulande noch als "lauter Verschwörungstheorien" abgekanzelt werden.

1. Was ist eine Verschwörungstheorie?

Klären wir den Begriff der Verschwörung: wenn sich mindestens zwei Personen geheim verabreden, um etwas zu planen und zu tun, zu dem sie sich nicht offen bekennen. Eine Theorie wird von anderen aufgestellt, welche die Verschwörer identifizieren und ihr Handeln entlarven wollen.

2. Was war die erste 9/11-Verschwörungstheorie?

Die Timeline (1) von Paul Thompson gibt Auskunft: um 8:50 erfuhr der damalige CIA-Direktor George Tenet von der "Attacke" und verdächtigte sofort Bin Laden (um 8:46 schlug das erste Flugzeug ins World Trade Center ein). Um 9:59 (nach Flugzeug 2 im World Trade Center und nach Pentagon) erfuhr der Antiterror-"Zar" Richard Clarke von der Antiterrorabteilung des FBI, dass man die Passagierlisten habe und einige Namen erkenne, "sie sind alle Al Qaida". Eine Stunde zuvor waren manche Namen, darunter Mohammed Atta, in einem Reservierungscomputer entdeckt worden.

Let's not tolerate outrageous conspiracy theories! (Bush)

Präsident Bush, der in Florida weilte, vertrat die Al Qaida-Bin Laden-These in seinen ersten Stellungnahmen noch nicht. Bei genauerer Betrachtung der Meldungen von jenem schicksalhaften 11. September werden wir sehen, dass zunächst große Konfusion herrschte auch bezüglich der Identität der betroffenen Flugzeuge. Die Verschwörungstheorie von Osama Bin Laden und den 19 Hijackern mußte eigentlich erst bewiesen werden. Tatsächlich wurde sie von Anfang an als Realität gehandelt, mit der man auch die NATO zu einer Aktivierung von Artikel 5 ihres Vertrags (Beistandspflicht bei Angriff von außen auf ein Mitglied) bringen konnte.

Es gibt eine Variante dieser Verschwörungstheorie, die als Inkompetenz-Theorie bezeichnet wird. Sie scheint auch Leitmotiv der 9/11 Commission zu sein (die von KritikerInnen als Omission-Commission bespöttelt wird), da Durcheinander und Versagen bei zivilen und militärischen Einrichtungen im Mittelpunkt stehen. Für linke "gatekeeper", die andere Vorstellungen zurückdrängen sollen, gibt es noch die we deserve it-Abwandlung der offiziellen Verschwörungstheorie. Ein berühmter Protagonist ist Noam Chomsky, mit dessen Büchern wir überschwemmt werden. Ansonsten so eloquent, findet er schwer Worte, wenn er zu 9/11 gefragt wird. Für ihn ist es im Wesentlichen so, wie die Regierung behauptet. Ein krasser Widerspruch zu dem Chomsky, der sich einen Ruf als beständiger linker Kritiker von US-Imperialismus erworben hat und Propaganda entlarvt ("Media Control" heißt eines seiner Bücher)

3. Wie kann man so eine Theorie denn beweisen?

Auch ein Terroranschlag ist ein Kriminalfall, bei dem forensische Beweise gesichert, Zeugen befragt werden, Video- und Audiobänder ausgewertet werden. Tatorte bleiben so lange abgesperrt, bis dort alle Beweise aufgenommen wurden. Beweisstücke werden so abtransportiert, wie sie sind. Und es stellt sich, wie in jedem Sonntagskrimi, die Frage nach dem Motiv, dem "cui bono".

Im "Kriminalfall" 9/11 wurde an der "crime scene" Ground Zero rasch aufgeräumt und abtransportiert, die Stahlpfeiler zerschnitten und in alle Welt verschickt. Nur unter Mühen konnten Skeptiker wenigestens ein bißchen Stahl organisieren und analysieren. Da Black Boxes von Flugzeugen unzerstörbar sind, müßte es über die Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder Aufschluss über das Geschehen an Bord geben. Die Angaben hierzu sind widersprüchlich, da es beispielsweise in Sachen AA 77 (Pentagon) zuerst hiess, der Inhalt der Black Boxes sei durch Feuer zerstört.

Dann wurde aber behauptet, man könne mittels Flugdatenschreiber Weg und Anflug der Maschine rekonstruieren. Die üblichen Regeln kriminalistischer Ermittlungen wurden in vielen Bereichen bei 9/11 verletzt, sodass immer mehr KritikerInnen von einem "cover up" sprechen, dem Vertuschen von Sachverhalten. Besonders absurd erscheint vielen, dass alle Überwachungsvideos am Pentagon und in dessen Umgebung konfisziert wurden, obwohl sie angeblich "nichts" (für die Rekonstruktion des Anfluges von AA 77 relevantes) enthalten.

Bis heute gibt es nur unscharfe Aufnahmen von zwei (von 85) Kameras. Eine Boeing 757 ist darauf nicht zu erkennen. Eines des Videos zeigt gar kein Flugzeug, ein anderes ein Objekt, das sich in flachem Anflug direkt über dem Boden nähert (eher das Flugverhalten eines Kampjets oder einer Missile). Im Fernsehkrimi sind Vertuschungsversuche immer ein starkes Indiz dafür, dass eine Behörde etwas zu verbergen hat. Unerschrockene ErmittlerInnen kämpfen dagegen und wollen aufdecken, was dahinter steckt - ähnlich geht es dem 9/11 Truth Movement.

4. Ist das nicht eine Minderheit, die nicht zufrieden ist mit den Erklärungen der US-Regierung?

Keineswegs, wie in letzter Zeit auch Meinungsumfragen beweisen. Wenn wir die 30% AmerikanerInnen abziehen, die nicht wissen, was der 11. September gewesen sein soll, meint fast die Hälfte der restlichen 70%, dass die Wahrheit über 9/11 verschwiegen wird. In New York halten 75% 9/11 für einen inside job. Die intelligence community weltweit konnte 9/11 sofort einschätzen. Ehemalige Agenten sprechen es auch immer öfter aus wie Wayne Madsen (NSA), Ray McGovern (CIA), David Shayler (MI5) oder Pierre-Henri Bunel (französischer Militärgeheimdienst).

Sie hoffen, gemeinsam mit dem 9/11 Truth Movement, auf einen "deep throat" (siehe Watergate), einen 9/11 Insider als whistleblower. Ironischerweise ziehen die Ex-Geheimdienstler an einem Strang mit Leuten, die früher ihre Gegner waren, da sie über Geheimdienstoperationen recherchierten. Auch diese Menschen wußten sofort, was 9/11 war. (1a)

5. Was sind das für Ansichten, die von Medien als "Verschwörungstheorien" bezeichnet werden?

Es haben sich zwei Standpunkte herauskristallisiert, zu denen es noch Unterbereiche gibt. Die Grenzen zwischen den Positionen sind durchlässig, jedenfalls in eine Richtung. Viele begannen damit, die offizielle Verschwörungstheorie ernst zu nehmen und entdeckten dann Ungereimheiten. Sie waren bei "die müssen das geschehen haben lassen!" und kamen oft bis zu "die haben das gemacht!". Üblich sind englische Abkürzungen:

LIHOP = Let it happen on purpose, wobei das "it" der offiziellen Verschwörungstheorie entspricht. LIHOP-Anhänger meinen beispielsweise, dass die vielen Warnungen vor Terroranschlägen, die die US-Regierung erhalten hat, bewußt ignoriert wurden. Dann wurde 9/11 rasch zum willkommenen Anlass, endlich die Kriegspläne gegen Afghanistan und den Irak umzusetzen. Für LIHOPs wurden Terrorgruppen infiltriert, um mehr über sie zu wissen, sie dann aber nicht zu stoppen. In der LIHOP-Philosophie spielt die Ressourcenfrage eine wichtige Rolle, der Krieg dreht sich ums Öl ("peak oil").

MIHOP = Made it happen on purpose inkludiert LIHOP und ist das logische Ergebnis z.B. von Zweifeln daran, dass World Trade Center 7, das von keinem Flugzeug getroffen wurde, einfach so eingestürzt ist. Bei MIHOP landen auch jene, die angesichts der Bilder vom Einsturz der Twin Towers zum Resultat kommen, dass controlled demolition am Werk sein muss. MIHOP hat Unterarten:

secret government MIHOP = ein Netzwerk innerhalb des US-Apparats hat die Kapazität, perfekt aufeinander abgestimmte Terroranschläge zu inszenieren und zu verhindern, dass sie scheitern; es kann außerdem militärische und Notfallsübungen als Deckmantel verwenden. Bei Enthüllungen über das Able Danger-Programm des Special Operations Command, in dem "Al Qaida"-Männer ausgehorcht werden und bei Antiterrorübungen als "Agressoren" zur Verfügung stehen, sehen LIHOPs beobachtete, secret government MIHOPs gesteuerte Terroristen (eingedenk des Wissens um Gladio). Die meisten europäischen AutorInnen vertreten diese MIHOP-These, jedoch zunehmend auch AmerikanerInnen.

Mossad MIHOP = der israelische Geheimdienst war beteiligt oder zog die Operation durch; dies ist keine realistische Theorie, sie zieht jedoch Menschen an, die über eine "zionistische Lobby" in den USA jammern (was nicht immer mit Holocaustleugnern gleichzusetzen ist).

Spekulatives innerhalb von MIHOP = es gibt die pods und die no planes, gemeint ist: Anhänger der These, dass die Boeing 767 von United Airlines, Flug 175, die in den Südturm des World Trade Center gekracht sein soll, eine merkwürdige Ausbuchtung unten am Rumpf hat, also keine Boeing sein kann. Die no planes kommen anhand der spärlichen filmischen Dokumente zum Schluß, dass AA 11 und UA 175 nicht die Türme des World Trade Center getroffen haben. Tatsächlich fällt bei den Aufnahmen von UA 175 auf, dass das Flugzeug mal fast gerade, mal geneigt von oben und sogar einmal ganz zur Seite gedreht auf die als Orientierungspunkt immer geraden Türme zusteuert.

No planes gibt es auch in der Variante "zwei Flugzeuge im World Trade Center", aber keines im Pentagon und keines in Shanksville, oder "nur ein Flugzeug", UA 175, das live übertragen wurde von den TV-Kameras. Anhänger von secret government MIHOP halten meist zumindest AA 77 im Pentagon für ein Fake und oft auch UA 93 in Shanksville (1b). Die no planes beanspruchen für sich, die smoking gun gefunden zu haben. über die sie 9/11 als inside job aufrollen können. Wenn's nicht um den Triumph geht, richtig gelegen zu sein, kann man es aber auch ganz pragmatisch betrachten: jede/r nimmt sich die Lieblingsungereimheit, den Lieblingswiderspruch vor, es gibt immer was Neues zu entdecken. Freilich, je eher etwas auch der Allgemeinbevölkerung plausibel erscheint, desto mehr hilft des den Zielen des 9/11 Truth Movement - unter anderem geht es ja darum, den nächsten Krieg (Iran, Syrien) zu verhindern.

Eine gute Darstellung von secret government MIHOP samt Eingehen auf andere Thesen liefert Webster G.Tarpley (2). David Shayler war Agent des britischen MI 5 und wurde angeklagt, weil er einen Attentatsversuch auf Ghaddafi ausplauderte, bei dem der Geheimdienst "Al Qaida"-Leute bezahlte, die beim Fehlschlag ein paar Libyer töteten. Shayler gehört dem britischen 9/11 Truth Movement an und erklärt in einem Video (3), dass LIHOP aus einem einfachen Grund unrealistisch ist: was ist, wenn eines der Flugzeuge ein Atomkraftwerk trifft; wer will dies riskieren? (Nebenbei: AA 11 und UA 175 sollen Indian Point passiert haben, ein Atomkraftwerk, und laut "Spiegel" hat Mohammed Atta ein AKW in Pennsylvania aus dem Internet herausgesucht.)

6. Liefern die Medien Beweise dafür, dass die "Verschwörungstheorien" Unsinn sind?

Nein, denn erstens widersprechen sie sich oft (sogar in der gleichen Ausgabe) und zweitens werfen sie mit ihren Antworten nur neue Fragen auf (die sie nicht beantworten). Ein aktuelles Beispiel ist das Heft "Fünf Jahre danach" des "Spiegel": bei unserem Artikel steht zu Beginn ein pancake collapse, der erdbebenbedingt war. Der "Spiegel" illustriert einen Text gegen "Verschwörungstheorien" mit einer Zeichung, auf der die Bodenplatten des World Trade Center einen pancake collapse (trusses failure) hinlegen. Als ob es sich tatsächlich um eine Art Pfannkuchenstapel handeln würde, da auf die core columns, die massiven Stahlträger in der Mitte der Türme, und die Träger an der Außenfassade vergessen wird. (Der Vollständigkeit halber: es gibt noch die wet noodle-Theorie der column failure, wo also die tragenden Pfeiler durch die Hitze wie eine senkrecht gestellte nasse Nudel versagen.)

Der "Spiegel" bietet uns mehrmals unvereinbare Versionen an: so sollen die "Attentäter" zur Jahreswende 2000/2001 in Afghanistan u.a. englisch gelernt haben. Wenn wir ein paarmal umblättern, wurden sie aber wegen ihrer guten Englischkenntnisse für die Terrormissionen ausgesucht. Khalid Shaikh Mohammed, seit Jahren in einem CIA-Geheimgefängnis verschwunden, soll folgendermaßen gefasst worden sein: a) weil er zwar sein Handy wechselte, nicht aber den "Chip" (SIM-Karte?) der Swiss Telecom oder b) weil ihn ein Al Qaida-Mann an seinem Aufenthaltsort in Pakistan verraten hat. An der Einschlagsstelle in World Trade Center 1 sind a) alle Menschen verdampft b) stehen auf einem im Heft gezeigten Foto Menschen an der zerstörten Fassade und blicken angstvoll in die Tiefe.

Aus der mehrfachen kinetischen Energie einer Boeing 767 verglichen mit einer Boeing 707 (deren Einschlag das World Trade Center standhalten soll) wird beim simplen Vergleich der Daten der Maschinen, dass diese sich wenig unterscheiden. Weder Maximalgewicht noch Flügelspannweite und Länge sind wesentlich verschieden, und in Sachen Höchstgeschwindigkeit liegt die 707 deutlich vor der 767. Tatsächlich sollten die Türme, die im Wind fünf Meter zu jeder Seite schwanken können, mehreren 707 standhalten, die natürlich nicht ohne Kerosin in den Tragflächen ins Trade Center krachen. (4 und Filmtipps unter 15) Seltsamerweise wird akzeptiert, dass es in den Türmen "cartoon like" Flugzeug-Silhouetten gibt, den Pentagate-Vertretern aber vorgeworfen, sowas im Pentagon zu erwarten.

Dass CNN schon um 8:48 auf Sendung war, erklärt der Spiegel mit einer fixen Kameraeinstellung, bei der ständig Manhattan-Ansicht mit World Trade Center gefilmt wird. Nun, wo ist dann die Aufnahme vom Einschlag in den Nordturm? Die ersten und einzigen Bilder, die (abends) auf Sendung gingen, stammen aus dem Film der französischen Brüder Naudet, die den Alltag der Firefighter in New York begleiteten. Der Spiegel will auch von Argwohn wegen der fehlenden Videos rund ums Pentagon nichts wissen. Zwar sind 85 Bänder konfisziert worden, doch ist dort eh "nichts" zu sehen. Wenn es sich um "nichts" handelt, fragt sich a) warum es "nichts" ist und keine Boeing und b) warum um "nichts" so ein Geheimnis gemacht wird. Michael Moore berichtet von Filmaufnahmen im Pentagon, dass es innen und außer überall Kameras gibt und wundert sich, wieso die Boeing nirgendwo abgebildet ist. (5)

Der "Spiegel" findet Vergleiche zwischen Pentagon-Loch und den Maßen einer Boeing 757 lächerlich, da die Flügel ja beim Aufprall wohl abgebrochen sind, einer zudem einen Generator gestreift haben soll. Wenn aufgezählt wird, was auf dem Rasen in Golfplatzqualität, dem Penta-Lawn gelegen sein soll, erwähnt der Spiegel gerade Triebwerke (die schwersten Teile einer Maschine) und Tragflächen jedoch nicht. Gerne verkauft man ein verbeultes Trümmerteil auf sauberem Gras als typischen United Airlines-Boeing-Bestandteil, der jedoch nicht mal von den Ermittlern zu den Boeing-Resten gezählt wird. Der Spiegel ist von einer Desintegration der Maschine beim Einschlag in das Pentagon überzeugt. Dann bekommt er jedoch ein Problem mit dem Austrittsloch innen (sogar im dritten Pentagon-Ring ist eines!) - und erst recht mit den beiden kleineren Löchern, die dieses Loch links und rechts flankieren.

Werden Spiegel-Reporter für Sendungen interviewt, in denen auch Verschwörungstheoriker zu Wort kommen, psychologisieren sie über diese scheinbar getriebenen Subjekte und werden flapsig, wenn es um Sachfragen geht. So meinte ein Spiegel-Mann kürzlich im Südwestfunk, vom Kurs abgekommene Flugzeuge seien für Abfangjäger kein Grund aufzusteigen. Nun müssen wir uns dazu den überfüllten Luftraum über Europa oder auch an der Ostküste der USA vorstellen, wo FluglotsInnen alle Hände voll zu tun haben. NATO-Länder haben, auf Druck der USA, QRA-Zeiten von zehn Minuten für den Start von Abfangjägern. Quick Reaction Alert wird immer wieder geübt und praktiziert; man bricht den Run zu den Maschinen ab, wenn die FluglotsInnen die Situation inzwischen klären konnten.

Natürlich ist dies auch in den USA Standard: von September 2000 bis Juni 2001 wurde NORAD (North American Aerospace Defense Command) 67 Mal von der Federal Aviation Authority um Hilfe gebeten, wenn ein Flugzeug vom Kurs abkam oder nicht mehr mit der Bodenkontrolle kommunizierte. Nach 9/11 hat man nicht eingesehen, wie sich das der Spiegel offenbar wünscht, dass es keinen Grund gibt, aufzusteigen, sondern tut es öfter denn je: von 9/11 bis Juni 2002 wurde 462 Mal eingegriffen, beinahe sieben Mal so oft wie zuvor (6). Der Spiegel vereinfacht aber auch gerne durch Weglassen: so sei es relativ einfach, die Twin Towers zu treffen, besonders wenn man mehr schlecht als recht mit der Cessna Fliegen geübt hat. Man setzt sich anscheinend einfach auf der linken Seite im Cockpit hin, ganz wie man in eine neue Automarke einsteigt. Die Cessna hat vollgetankt weniger als Hunderstel des Gewichts einer betankten Boeing 757 (die 767 ist etwas schwerer), nicht mal ein Viertel der Geschwindigkeit und ist auch etwa ein Siebtel so lang und hat fast ein Viertel der Flügelspannweite. Somit sind die Türme vielleicht im Gegensatz zu anderen Gebäuden im WTC-Komplex aus der Luft relativ einfach zu erkennen, aber auch nicht mehr als das (zur Frage des Fliegens siehe 7).

7. Wie ist das 9/11 Truth Movement entstanden?

Während Menschen, die Angehörige verloren haben, begreiflicherweise zuerst völlig geschockt waren, halfen andere am Ground Zero und riskierten dadurch schwere Schädigung ihrer Gesundheit (8). In den ersten Tagen konnten viele nicht glauben, dass die USA mit ihrem riesigen Apparat an Militär und Geheimdiensten wirklich so unvorbereitet getroffen worden sind. Verwirrung um die Flugzeuge prägten die ersten Berichte; in einem war sogar von einer Landung von UA 93 in Cleveland die Rede. Bald stellte sich heraus, dass sechs der 19 "Hijacker" am Leben sein sollen. Die Augenzeugen berichte vom 11.September in New York sprachen von boom - boom - boom, there were explosives, verbunden oft mit Beschreibungen der Flucht aus den Türmen.

In den ersten Stunden nach einem Ereignis sind Berichte noch unverfälscht, während dann die Schere einsetzt. Dadurch erklärt sich, dass manche Story vom Beginn von Mainstream-Medien nicht wieder aufgegriffen wurde. Am 11. September gab es auch Menschen in vielen Ländern, die (noch) nicht jede Einzelheit kritisch betrachteten, sondern das Gesamtbild. Viele erfuhren in der Zeitrafferversion von Nachrichten von den Ereignissen, was psychologisch weit weniger beeindruckt als das vermeintliche Live-Erleben via CNN. Ich sah die Fernsehgeräte in einem Elektronikgeschäft laufen, eine Szene wie aus einem Hollywoodfilm mit "Flutwelle in Manhattan", Menschen laufen vor schmutzigbraunen Wassermassen davon.

Zuhause drehte ich das Radio auf und erfuhr, dass es keine Wassermassen, sondern Staubwolken sind und dass es real ist. Noch ein Flugzeug, und dann noch eins....und Bush in der Air Force One auf der Flucht? Nein, das ist ZUVIEL, das ist eine Art Putschversuch. Ich war von Anfang an Anhängerin von secret government MIHOP, allerdings mit der schwachen Hoffnung, dass ich durch Erkenntnisse und Enthüllungen einer doch nicht ganz so schlechten Welt belehrt werde. Auch die secret government MIHOPs begannen damit, sich das Gesamtbild und Details von 9/11 anzusehen, ausgehend von Mainstream-Berichten, die zunehmend durch kritische Einschätzungen von Ex-Militärs, Wissenschaftern und Ex-Geheimdienstlern sowie von Journalisten bereichert wurden, die seit langem aus dem Nahen Osten schreiben.

Während sich Menschen in vielen Ländern mit gewissem Abstand zu den Ereignissen an das Wühlen in Widersprüchen machten, begann der Kampf der Angehörigen um eine Untersuchung des 11. September. Unermüdlich waren da etwa die Jersey Girls aktiv, vier Witwen, die ihre Ehemänner im World Trade Center verloren haben. Diesen Frauen ist der Film 9/11 Press for Truth gewidmet, der gerade Furore macht (9). Gerne wird nun versucht, Verschwörungstheoretiker gegen trauernde Angehörige auszuspielen. Tatsächlich neigen einige Angehörige zu LIHOP, was psychologisch absolut nachvollziehbar ist, da MIHOP den Schmerz noch mal unerträglicher macht.

Philip Berg, Anwalt von Opfern, vertritt MIHOP und will die Vereinten Nationen dazu bringen, eine unabhängige 9/11-Untersuchung durchzuführen (10). Er verklagt Präsident Bush und andere nach dem RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations) -Akt wegen Vorkenntnissen, fehlendem Handeln zur Verhinderung von 9/11 und Behindern der Justiz in der Aufklärung von 9/11.(11) Das erste Buch zum 11.September erschien bereits im Oktober 2001 und stammte von Thierry Meyssan vom Reseau Voltaire (12), der bezweifelte, dass eine Boeing das Pentagon getroffen hat. Es erregte weltweit Aufsehen, und heute sind die no Boeing-MIHOPs sehr zahlreich. Für viele ist das Pentagon einer der clues, eine Schlüsselfrage, da etwas physisch Unmögliches gut geeignet ist, die offizielle Verschwörungstheorie aufzurollen. Angeführte "Gegenargumente" führen sich meist ad absurdum, da Wesentliches fehlt (13,14).

Manche befürchten aber, dass Pentagate nur ein Ablenkungsmanöver darstellt, ein red herring ist, der SkeptikerInnen irreführen soll. Liest man sich die Diskussionen unter amerikanischen 9/11 Truth-Gruppen durch, so entsteht leicht der Eindruck, dass es "zaghafte" MIHOPs gibt, die hinter "zögerlichen" LIHOPs und "wagemutigen" MIHOPs gleich die CIA vermuten. Die akribische Analyse unscharfer Fotos ist aus meiner Sicht eine Sache persönlicher Prioritätensetzung; sofern ich Schlußfolgerungen nachvollziehen kann, erwähne ich sie gerne. Mein Hobby wird es aber nicht, x-mal die Aufnahmen von den Einschlägen in die Türme zu betrachten und mich zu fragen, ob vor den Objekten ein flashlight erscheint. Ein interessanter Gedanke fand sich jedoch auf einer der damit befaßten Seiten: eigentlich müßte ein Flugzeug dieser Dimension, das in ein Gebäude mit Stahlkern in der Mitte knallt, zumindest ein bißchen raushängen (selbst wenn es etwas gestaucht wird).

Heiß diskutiert wird auch die controlled demolition, obwohl der Begriff eigentlich nur für WTC 7 zutrifft, das geradezu art work in der Welt der Sprengmeister darstellen soll. Insbesondere WTC 1, der als zweites einstürzende Nordturm, erinnert auf den Aufnahmen durch regelrechte Eruptionen nicht wirklich an Gebäudesprengungen, bei denen möglichst wenig Staubwolken erzeugt werden (15). Auch Präsident Bush sprach bei einer Pressekonferenz am 15.9.2006 von "explosives" (15a). WTC 2 war nicht auf allen Aufnahmen gut sichtbar, da es vom Rauch auf WTC 1 verdeckt war, als es zusammenkrachte. Wayne Madsen, früher Mitarbeiter der National Security Agency, sprach am 9/11-Jahrestag mit DemonstrantInnen am Ground Zero, die von Radioaktivität berichten (viele HelferInnen haben Lungenprobleme und Krebs), und vergleicht das Bild vom "explodierenden" Tower mit einem Foto eines unterirdischen Atomwaffentests (16). Ist das nun völlig abwegig, begeben wir uns in Richtung "irre Verschwörungstheorien"?

Dazu muss ich eine kleine Episode erzählen: im Rahmen der 9/11 European Truth Tour hielt Rachel Hughes einen Vortrag über Umwelt- und Gesundheitsschäden in Manhattan, was diese Frau nur mit größer Anstrengung bewältigte. Anderntags interviewte ich sie und dachte zuerst, man weiss ja, dass Asbest und einiges Giftige aus den zerbröselten Türmen in der Luft war, und damals hörte man doch auch, es seien radioaktive Substanzen in Entlüftern, aber will da jemand das Truth Movement irritieren? Ihre Symptome klingen nach Verstrahlung. Have you ever been tested for radioactivity, it sounds like that, fragte ich zögernd, auch weil man jemanden doch nicht so einfach auf sowas hinweisen kann. Ärzte konnten ihr nicht helfen, berichtete sie, nur einer, der mit dem Gulf War Syndrome vertraut ist (dafür wird auch Depleted Uranium verantwortlich gemacht) und eine holländische Ärztin, die Tschernobyl-Kinder behandelt hat, verstanden sie. (8) Siehe auch Anmerkung A - Erfahrungen von Volunteer Indira Singh.

Auch Webster Griffin Tarpley deutet in seinen Vorträgen (2) an, das explodierende World Trade Center sei on the outer limits of controlled demolition. Professor Steven Jones von der Brigham Young University wird massiv angefeindet, weil er die offizielle Verschwörungstheorie auf ihre physikalische Haltbarkeit untersucht (17). Ihn machte unter anderem stutzig, dass der Einsturz beinahe mit der Geschwindigkeit des freien Falles vor sich geht. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn obere Stockwerke die unteren zerbröseln sollen (was außerdem nicht so regelmäßig erfolgen würde und bedingt, dass keine senkrechten Träger den Prozess aufhalten). In freier Fall-Geschwindigkeit fällt das Dach eines Gebäudes, wenn man es seitlich vom Haus ohne Hindernisse zu Boden stürzen lässt. Jones ist zur Erkenntnis gelangt, dass Thermat, eine speziell zum Zerscheiden von Stahl verwendete Art von Thermit, zur Sprengung der core columns verwendet wurde.

Stahl gilt als exzellenter Hitzeleiter, sodass es schwer ist, einen Pfeiler durchgängig zu erhitzen (wir sprechen hier von 283 Stück). Kohlenwasserstofffeuer können Stahl nicht so weit erhitzen, dass er schmilzt. Schliesslich sind auch die Fallemn bei Gasherden derartige Feuer, und in den USA sind Heizungen gebräuchlich, in denen Kerosin ähnlich jenem in Jets brennt (15). Im Jahr 2005 wurde auf Druck von Angehörigen mit rechtlichen Mitteln die Freigabe der vom New York Fire Department nach 9/11 aufgezeichneten Zeugenaussagen erwirkt, in denen von Explosionen die Rede ist, die sich gleichmäßig durch die Türme ziehen (17a).

Im Lauf der Zeit entstanden immer mehr Gruppen und zunehmend wird anstelle von Text (der meist ins Web gestellt wurde) auf Video und Audio verwiesen. Furore machte der Film Loose Change (18), um den selbst Mainstream-Medien nicht herumkamen. Egal, wie über ihn berichtet wird, im Durchschnitt sehen in 20.000 Menschen pro Tag online an. Und da er in immer mehr Sprachen übersetzt wird, werden es wohl noch mehr werden. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Videosequenzen, die dereinst gesichert wurden von den ersten Übertragungen am 11. September.

Ein Trend sind Zusammenschlüsse von WissenschafterInnen, die sich zur Aufgabe machen, die physische Unmöglichkeit wesentlicher Aspekte des 11. September möglichst gut zu veranschaulichen. Anderen kommt der Bereich zu, den Ablauf von false flag operations zu erläutern. Dies ist Sache von investigativen JournalistInnen, die im Zuge von Recherchen schon mal über cover ups von Geheimdiensten gestolpert sind, von WissenschafterInnen und von Ex-Geheimdienstlern. Zunehmend äußern sich PolitikerInnen, die in den USA sogar auf dem 9/11 inside job-ticket für den Kongress kandidieren, die MIHOP in den Mainstream bringen wollen.

9. Was weiß man wirklich über den 11. September?

Es lohnt, aus der complete timeline (1) die Daten für die einzelnen Flüge herauszusuchen und den Ablauf ab dem Punkt zu beobachten, wo den FluglotsInnen am Boden etwas komisch vorkommt. Woher wissen wir eigentlich, was passiert ist? Weil wir am 11. September CNN eingeschalten haben, die einen früher, die anderen später? Oder durch gesicherte Angaben? Wir müssen uns vor Augen halten, dass Flugzeuge nur virtuell auf den Radarschirmen existieren und die air traffic controller nichts anderes tun können, als einen Punkt mit den Augen zu verfolgen, wenn der Transponder ausgeschaltet ist. Dann fehlt die Identifikation der Maschine ebenso wie ihre Höhe und Geschwindigkeit. Bei American Airlines 11 trat dieser Moment als erstes ein; United Airlines 175 soll sogar den Transpondercode gewechselt haben, der für jedes Flugzeug einzigartig ist, zu jener Zeit, als AA 11 in den Nordturm, gekracht sein soll.

Zuvor sandte UA 175 ein ELT-Notfallssignal aus, das Flugzeuge beispielsweise beim Crash abgeben. Als die Fluglosten wie gebannt auf den Punkt starrten, den sie für AA 11 hielten, war der die Maschine mit den anderem Code eine Weile unbeachtet. American Airlines 77 war nicht nur transponderlos unterwegs, sondern wurde für mehr als acht Minuten nicht einmal vom Radar erfasst (als die zuständigen FluglotsInnen noch nicht informiert waren, dass Flugzeuge entführt wurden). United Airlines 93 soll einen neuen Flugplan eingereicht haben, als die Maschine bereits entführt war (dem stimmen FluglotsInnen bei Entführungen nicht einfach zu), schaltete den Transponder aus, der schließlich für wenige Minuten zurückkam. Als AA 11 in den Nordturm eingeschlagen sein soll, halten die Fluglotsen AA 11 für jenen Lichtpunkt, den sie später UA 175 zuordnen. Bald ist ihnen auch klar, dass UA 175 entführt sein muss und das World Trade Center ansteuert (eine Ableitung aus AA 11, da man inzwischen CNN sieht).

"Exercise or real?" - eine Frage am 11. September

Um 9 Uhr soll es offiziell keine falschen Radarsignale mehr geben, da die zahlreichen militärischen Übungen des Tages angeblich gecancelt wurden. Dafür taucht um 9:10 wieder ein Punkt auf dem Radarschirm auf, der für AA 11 gehalten wird. Man glaubt, AA 77 sei gecrasht, hält den Punktd ann aber für AA 77. In Washington läßt sich Vizepräsident Cheney immer wieder berichten, wie weit die Maschine noch von der Stadt entfernt ist. Weit und breit keine air defense, als AA 77 ins Pentagon einschlägt. Inzwischen soll auch UA 93 entführt worden sein, wobei die FluglotsInnen aber den Flug Delta 1989 als Gefahr einstufen (eine B-767 auf einem Transkontinentalflug). sogar der Tower von Cleveland kurz evakuiert wird, weil er das Ziel des Delta-Fluges sein könnte. UA 93 soll unglaubliche Manöver vollführt haben, plötzlich auf 41.000 Fuß, dann starker Sinkflug; auch von anderen Maschinen berichten die FluglotsInnen Aktionen, die an einen Militärjet erinnern.

Da nur UA 93 am Ende noch für ein paar Minuten eine Transponderkennung bis drei Minuten vor dem Crash sendet, haben wir drei unidentifizierte Flugzeuge und eines, das lange ohne Identifizierung unterwegs war. Aber die Stimmen aus dem Cockpit, die Telefonanrufe von Passagieren und FlugbegleiterInnen? Nun, wer möchte, dass Nachrichten aus dem Cockpit auch am Boden gehört werden, der muss einen Knopf drücken, damit nicht jeder Smalltalk die FluglotsInnen irritiert. Mithin wurden also, teilweise, absichtlich Stimmen gesendet, die an Entführung denken lassen. Manchmal wurde zum Hijacking-Point von einer Flugbegleiterin per Telefon berichtet, was an Bord vor sich geht. Bis zuletzt bleiben, in extremem Sinkflug, Menschen mit den Leuten am Boden in Verbindung. Besonders in UA 93 (Shanksville) wurden viele Anrufe vom Handy aus gemacht, was damals allenfalls kurz und mit ständig abreißender Verbindung möglich war. David Ray Griffin weist darauf hin, dass man mit "Voice Morphing" einen gesprochenen Text in Echtzeit mit einer aus ein paar Worten generierten Stimme einer Person überlagern kann (Mom, this is Mark Bingham - do you beleive me? siehe 17a)

Die Hijacker sollen, was sie von anderen Figuren dieser Spezies unterscheidet, geradezu aufgefordert haben, die Lieben daheim anzurufen. Wohl damit alle ein genaues Bild von dem bekommen, was allein durch den Account von FluglotsInnen widersprüchlich und vage wäre. AA 77, zuerst gelenkt von einem Ex-Kampfpiloten, sticht als Geisterflug hervor, da sich hier nur Barbara Olson bemerkbar gemacht haben soll. Ehemann Theodore, als Generalanwalt Bushs Präsidentenmacher, erzählte in einander ausschließenden Versionen vom Anruf der Gattin. Gerne werden Augenzeugenberichte gegen die Verschwörungstheoretiker ins Treffen geführt.

Sieht man sie sich aber genauer an, so wird entweder von den Interviewern darauf hingewiesen, dass das beschriebene Objekt eine 757 sein soll (Shanksville und Pentagon) oder jene, die einen Jet gesehen haben wollen, beschreiben physisch Unmögliches. Man braucht nur Flugzeuge beim Landeanflug beobachten (ich wohne an einer Route, die etwa 10% der Wien ansteuernden Maschinen nehmen). In mehreren hundert Metern Höhe sind die Flugzeuge hörbar und es ist genau zu erkennen, welcher Fluglinie sie angehören. Ist ein Jet bei Landeanflug oder nach dem Start niedriger als üblich, gehen die Köpfe von zumindest ein paar Menschen hoch. Kondensstreifen sind nur dann sichtbar, wenn die Maschinen bereits relativ hoch fliegen.

Was aber haben wir für Aussagen, die Boeings in Shanksville und im Pentagon bestätigen sollen? Bei UA 93 will ein Zeuge eine 757 beim Absturz gesehen haben, sie kam praktisch senkrecht auf ihn zu. Ein Ding der Unmöglichkeit, denn dann wäre er nicht mehr am Leben, uns davon zu erzählen (übrigens werden Beispiele von senkrecht abstürzenden Kampfjets, die sich in die Erde bohrten, als Erklärung für fehlende Boeing-Überreste in Pennsylvania angeführt. Diese sind jedoch in keiner Weise mit einem Passagierflugzeug vergleichbar, und außerdem haben Zeugen ein kleines Flugzeug in relativ geringer Höhe fliegen sehen, das sie, wäre es eine 100 Tonnen-Maschine, als bedrohlich erlebt hätten). In Sachen Pentagon wird uns ein fast geräuschlos fliegender Jet kurz vor seinem Ziel verkauft, obwohl eine 757 nur in großer Höhe fast geräuschlos ist. (19)

Trotz all dieser Ungeklärtheiten war man von Anfang an davon überzeugt, dass nur Al Qaida dahinterstecken kann. Zunächst muss festgestellt werden, dass alle Behauptungen, "Al Qaida" stelle eine furchtbare, permanente terroristische Bedrohung dar, maßlos übertrieben sind. Auch wenn die US-Regierung Länder auf ihrer Angriffsliste geren mit Al Qaida in Verbindung bringt, haben Syrien und der Iran keine Beziehungen zur mysteriösen Organisation. (20) Al Qaida wird von vielen Quellen der CIA zugerechnet, als Operation, um Anti-Islamismus nach dem divide et impera-Prinzip zu kreieren. (21) Kurz vor seinem Tod wies der ehemalige britische Außenminister Robin Cook darauf hin, dass Al Qaida (die Liste) der Name des CIA-Dokuments über die gegen die Russen in Afghanistan bewaffneten und ausgebildeten Mujahedin war. Die Liste wurde von einer Organisation Bin Ladens verwaltet, die Büros in Peshawar, Brooklyn und Detroit hatte. (22) Siehe auch Anmerkung A - Indira Singh outete die Softwarefirma PTECH als als CIA front company mit Wurzeln in Bin Ladens Rekurtierungsorganisation.

Und da haben wir noch Osama Bin Laden, den Bush, Rumsfeld und Co. zum fünften Jahrestag von 9/11 wie die Nadel im Heuhaufen suchen. Gleichzeitig soll die CIA aber nicht die geringste Ahnung haben, wo er sich befindet. "Al Qaida" wird munter als Cover verwendet, beispielsweise für Aufrufe, den Papst zu töten. Was für verschärfte Sicherheitsvorkehrungen im Vatikan sorgt und wieder Kopfschütteln in der westlichen Welt über den "rückständigen Islam" auslöst. Bekanntlich sorgte Benedikt XVI. mit einem missverstandenen Zitat für Empörung, da er den Propheten Mohammed angeblich beleidigt habe. Wie gut, dass es Al Qaida gibt, um da noch ein wenig zu schüren.

Zumindest im Jahr 2001 wußten die USA ganz genau, wo sich Osama gerade aufhielt. Beispielsweise im Juli im American Hospital in Dubai, wo er wegen seiner Nierenkrankheit war und Besuch u.a. vom lokalen CIA-Agenten erhielt. Am 11. September war er in einem Spital im pakistanischen Rawalpindi zur Dialyse, und als die US-Armee im November 2001 "Al Qaida" (und Bin Laden) in Tora Bora einkesselte, was sie so nett, einen Fluchtweg nach Pakistan freizulassen. (23) Die Dialyse in Rawalpindi war durch die Unterstützung der pakistanischen Armee möglich.

Währenddessen weilte der Chef des pakistanischen Geheimdienstes, der oft eine Art Vorposten der CIA darstellt, in den USA, wo er unter anderem Colin Powell, Richard Armitage und CIA Direktor George Tenet traf. Am 11. September frühstückte General Ahmad mit Senator Bob Graham (der heute ein "anderes Land" sucht, das mit 9/11 zu tun hat) und Porter Goss (später CIA-Direktor), die dem House and Senate Intelligence Committee vorstanden und später die 9/11-Untersuchung der beiden Häuser leiten sollten. General Ahmad liess zuvor 100.000 Dollar an Mohammed Atta überweisen. (24) Nunja, kann man sich sagen, mag sein, dass Bin Laden ein Nierenkranker ist, der wahrscheinlich gar nicht mehr lebt. (24a) Das kürzlich gezeigte Video von Bin Laden mit "Hijackern" kann durch Video Morphing entstanden sein - jene Technik, mittels der Tom Hanks in Forrest Gump JFK die Hand schüttelt (17a). Aber Atta und Co. gab es doch?

Als der Journalist Daniel Hopsicker in Florida zu recherchieren begann, wo unter anderem Atta eine Flugschule besuchte, stellte sich heraus, dass der dort erlebte Atta gar nicht in das Bild des fanatischen Muslim passte. Er liebte Alkohol, Lapdance, hatte eine Freundin und reagierte nicht, als ihn der holländische Flugschulen-Betreiber Dekkers auf Deutsch ansprach. (25) Paul Thompson, der die 9/11 Timeline aus Mainstraem-Medienquellen zusammengesucht hat, stellte fest, dass es zwei Ziad Jarrahs gab (26) Es gibt bereits ein Forum zu 9/11, wo die Spuren der Hijacker und ihrer Doubles verfolgt werden. (27) Auch der 9/11 Commission Report (und viele andere Quellen) läßt Mohammed Atta und Marwan Al Sheehi zur gleichen Zeit an unterschiedliche Orten auftauchen. (28) Dies erinnert an die zwei oder gar drei Lee Harvey Oswalds vor der Ermordung von Präsident Kennedy. Auch heute noch wird der Mord als Werk eines Einzeltäters dargestellt, beispielsweise im Auftrag Kubas. (29)

Kaum eine Verschwörungstheorie könnte absurder sein, da Kennedy zwar im Jahr 1961 die Operation Schweinebucht billigt, aber Luftunterstützung verweigert, sodass sie fehlschlägt. Ein Jahr darauf bringt die cuban missile crisis, als die UdSSR Nuklearraketen in Kuba stationiert, die Welt an den Rande des Atomkrieges. Schließlich werden die Raketen gegen eine Zusage Kennedys abgezogen, Kuba nicht anzugreifen. (30) In jenem Jahr wurde im Pentagon die Operation Northwoods entwickelt: Angriffe auf Guantanamo Bay, die Kuba und die Schuhe geschoben werden, Bombardieren eines amerikanischen Schiffes, Zerstörung einer unbemannten Drohne, die eine entführte Passagiermaschine darstellen soll, samt falscher Radarsignale, und so weiter. (31) Kennedy, der diesen Plan zurückwies, näherte sich Kuba in seinem letzten Lebensjahr diplomatisch an.

Wenn nun Medien auf der längst als Unsinn geouteten Verschwörungstheorie vom Einzeltäter mit der magic bullet beharren, wo eine Kugel anstelle gehörter mehrerer Schüsse im Zick Zack mehrere Wunden verursacht haben soll, so besteht hier ein Konnex zu 9/11. Nicht zufällig beginnt auch der Spiegel seine Abrechnung mit Verschwörungstheoretikern mit dem Hinweis auf jene, die Kennedys Tod nicht Lee Harvey Oswald zuschreiben (der Verbindungen zur ultrarechten Anti-Castro-Szene hatte). Zu sehr drängen sich bei allen, die sich ein wenig mit 9/11 befassen, Parallelen auf: man denkt an Northwoods als mögliche Blaupause und findet den Begriff Lee Harvey Oswalds für Dummies, Patsies, Lone Nuts, Einzeltäter. Für manche MIHOPs sind, ähnlich wie in Sachen Kennedy-Mord, die Doppelgänger der "Hijacker" die smoking gun in Richtung inside job. Doppelgänger sind ein wichtiger Hinweis auf Geheimdienste.

Die wichtigste Analogie zur Situation in den sechziger Jahren liegt jedoch in einem anderen Bereich. Als Northwoods geplant wurde, schien eine nukleare Konfrontation der Supermächte möglich. Verborgen vom Publikum, das geschockt auf rauchende Türme im Fernsehen starrte, befanden sich die amerikanischen Streitkräfte im Alarmzustand namens Defcon Delta, the highest alert for the nuclear arsenal in 30 years. (32) Selbstverständlich wurde dies in Rußland beobachtet, wo man von 10. bis 14.9. Militärmanöver durchführen wollte. Präsident Putin versuchte mehrmals, Bush zu erreichen, sprach zuerst mit Condoleezza Rice, ehe er mit dem Präsidenten reden konnte. Putin wollte mitteilen, dass Rußland nichts mit dem Angriff auf das Pentagon und die Türme zu tun hat. Bush wiederum versicherte Putin, dass Defcon Delta nicht gegen Rußland gerichtet ist - normalerweise zieht dies eine entsprechende Alarmbereitschaft auch auf der anderen Seite nach sich. (33)

Es gab bereits unmittelbar vor 9/11 Drohungen gehen Bush, und ein Kamerateam, das sich ihm näherte, erinnert manche an das falsche TV-Team, welches am 9.9. General Masoud von der afghanischen Nordallianz ermordete, ein Pretext zu 9/11. Als die Ereignisse von 9/11 abliefen, wurde die Air Force One duch einen mysteriösen Anruf im Weißen Haus Angel is Next bedroht, der gerade gültige Code für das Präsidentenflugzeug. Der Pilot erhielt die Nachricht, als er in Florida startete, und ging so schnell wie möglich in große Höhe. Noch eine Zeit lang war die Air Force One, die theoretisch Angriffe aushalten sollte, ohne Begleitschutz durch Fighter Jets. (33, 34) Für secret government MIHOPs ist Angel is Next die smoking gun, auch weil diese Information rasch aus den Medien verschand und abgeschwächt wurde, ganz als ob sich nur jemand einen makabren Scherz erlaubt hätte.

Angesichts russischer (und amerikanischer) Manöver, die als Kriegslist leicht von excerise zu real wechseln könnten, ist verständlich, dass manch ein Soldat dachte, eine russische Rakete habe das Pengaton getroffen. Wollte das secret government eine thermonukleare Konfrontation riskieren, implizierend, auch über die Codes für das Atomwaffenarsenal zu verfügen? So gesehen floh Bush nicht nach Offutt Air Force Base, sondern begab sich in den Gefechtsstand, um Kontrolle über die Nuklearwaffen zu signalisieren. Die Bedingungen des secret government sind nicht so schwer zu erraten: Eroberung von für Pipelineprojekte, Erdöl und Gas wichtigen Ländern, zur Ausweitung der Dominanz in einer Welt endender Ressourcenvorräte. Auch Putins Zustimmung zu US-Basen in Zentralasien läßt sich so verstehen, es ist keine Kapitulation, sondern ein Hoffen auf Selbstaufreibung der US-Expansionspolitik.

Bush sprach anfangs keineswegs von Terroristen und Al Qaida, sodass seine ersten Statements auch auf das secret government angewendet werden können. Diesem ergab er sich allerdings, wie an der Rede gegen Terrorismus am Abend des 11. September zu erkennen ist. Keineswegs soll diese Version Bush entschuldigen, sie geht nur von seinen intellektuellen Fähigkeiten aus, die Mitwisserschaft ausschließen und beinhalten, dass er schwach reagierte, nicht regierte. Auch die hijacker und ihre möglichen Intentionen werden nicht verharmlost, aber auch hier stellt sich die Frage der physischen Machbarkeit. Sie mögen tatsächlich die Vorstellung gehabt haben, Jets zu kapern und zu steuern, müssen aber auch in der Lage gewesen sein, dies zu realisieren.

Inzwischen tauchen immer mehr Indizien auf, wie die Vorbereitung von 9/11 gelaufen sein kann. Zum einen haben wir das Able Danger-Programm, mit dem Al Qaida-Zellen via datamining ausgehorcht werden. Ehe Able Danger letztes Jahr öffentlich bekannt wurde, hatte man allerdings eine Menge an Daten zerstört. Able Danger stellt einmal im Jahr bei weltweiten Übungen die Angreifer-Terroristen, Able Warrior die Verteidiger, wobei immer in Paaren agiert wird. Die Parallele zu angeblich unterwanderten, in Wahrheit jedoch von Geheimdiensten geführten Terrorgruppen, die unter verschiedenen Labels, tatsächlich aber im Rahmen von Gladio Attentate in Europa ausführten, ist augenscheinlich. Über eine supergeheime Able Danger-Zelle ist nichts bekannt als ihr Name Door Hop Galley. Able Danger ist eine Operation des Special Operations Command des Pentagon, der unter anderem 9/11 ringleader Mohammed Atta angehörte.

Stichwort Übungen: am 11. September 2001 gab es eine in den Jahren zuvor nie dagewesene Dichte an drills. Recherchierende kommen mittlerweile auf mehr als 15 Übungen, die meist zumindest einen Berührungspunkt haben mit 9/11 Abläufen. Vigilant Guardian inkludierte scheinbar entführte Flugzeuge, Northern Vigilance falsche Radarsignale, Northern Guardian zog 6 fighter jets nach Keflavik, Island ab, Northern Watch benutzte 6 fighter jets von Langley für illegale Irak-Überflüge, Amalgam Warrior beinhaltete ein live-fly air defense exercise, Crown Vigilance band das Air Combat Command und Apollo Guardian das Space Command. Zwei AWACS-Flugzeuge von NORAD sollten Luftangriffe auf die USA simulieren, einen in Florida (wo Bush war), einen in Washington. In Fort Meyer gab es einen aircraft crash refresher course, praktischerweise 3 Minuten vom Pentagon entfernt.

CIA und FBI-Leute absolvierten eine Übung in Kalifornioen, währendd in New York Tripod II der FEMA ab 12.11. über die Bühne gehen sollte, Übungsanahme: Biowarfare; die Partizipanten trafen am 10. September in der Stadt ein. Timely Alert II war ein disaster drill in Fort Monmouth, und das National Reconnaissance Office, das mit Satellitenbildern zur Aufklärung über die Geisterflüge beitragen hätte können, wurde unter der Annahme plane hits biulding evakuiert. Schließlich gab es weit weniger fighters jets im Nordosten der USA als üblich - bei einer zeitweisen Annahme von 29 Flugzeugentführungen. Selbstverständlich wurde plane hits Pengaton oder plane hits White House in den Jahren vor 9/11 immer wieder geübt, zuletzt Boeing 757 trifft Pengaton (an einem Pentagon-Exercise im Herbst 2000 nahm Chic Burlingame teil, später Pilot von AA 77).

Ein (vermutlich echter, siehe Anmerkung B) whistleblower vom US Central Command erinnert sich an 9/11: After the first plane hit the tower we were all in disbelief. After the initial shock was over, our questions were what are the odds this could happen for real, during a training exercise that's covering the same scenario? We were all at wits end. Then to top all of this off, Cheney gave NORAD the order to stand down scrambling jets to intercept. A few moments later tower 2 was hit. Only after the Pentagon was hit, did he give the orders to scramble the jets to intercept the plane bound for the White House.....How is it possible to have a training exercise about planes hitting the WTC and then actually have planes hit the WTC? This kind of thing just does not happen unless its pre-planned.

What reason would there be to have this type of exercise on that morning, I'll tell you if you are placing fake planes all over the north American aerospace grid then you have no way of knowing which planes are real and which are fake. Then to thicken the plot you put a civilian in charge of NORAD so that the military does not have the power to initiate the order for jets to be scrambled to intercept. If the military would have still commanded power over NORAD they would have scrambled jets because they would have simply followed the procedures that had been in place for this type of situation for years and years and scrambled jets. (34a) - Da dies auch gut als red herring passen würde, wollen wir es vorbehaltlich einer Überprüfung des whistleblowers mit gewisser Skepsis betrachten. Wenn die Enthüllung aber lanciert wurde, dann sol sie eine offenbar wahrscheinliche Erklärung von 9/11 diskreditieren ("exercises going real").

Der makabren drill-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Armageddon heisst eine Aktion, bei der ein "böser" Insider die Codes und Zugang zum Command and Control Center hat. Wahlweise werden auch Abgeordnete zum Scherz entführt oder man inszeniert Firestorm mit nuklearer Komponente. Dieser drill wurde abgeblasen, da die Info massiv verbreitet wurde und die Menschen keine Lust auf fallout on the weekend hatten. 9/11 wurde, von den "Terroranschlägen" abgesehen, beinahe Ernst aus den Übungen. Der thermonukleare Alarm bedeutet, dass die Bomber beladen wurden, fliegende Kommandoposten wie einst im Kalten Krieg in der Luft waren. Webster G. Tarpley ist überzeugt, dass die Atomwaffen eingesetzt worden wären, wenn Putin dem Schurkennetzwerk Widerstand geleistet hätte. (2) Die russische Streitkräfte verstanden zuerst nicht, was über die weltweiten Fernsehschirme lief, wußten aber, dass die Türme nicht wegen der Flugzeuge einstürzten. Sie hielten es für ein internes "Problem" und nicht für eine externe Attacke. (35)

Inzwischen fanden weitere drills statt, besonders viele im Oktober 2005. Unter anderem ging es um eine thermonukleare Konfrontation zwischen den USA und Rußland und um einen Angriff auf Nordkorea. Diesen Herbst ist Global Lightning auf der Tagesordnung, von 24.10. bis 8.11., ein war game mit nuklearem Hintergrund im Rahmen der Global Storm-Serie an Manövern. (36) Global Strike gehört zu CONPLAN 8022, dem Plan für einen nuclear strike on-demand mit Kampfbombern. Global Lightning soll, wie der CIA-Agent Philip Giraldi seit einem Jahr warnt, als Pretext für den Angriff auf den Iran - nach einer Terror-Provokation - verwendet werden. (37) Anbetracht der beinahen thermonuklearen Konfrontation USA-Rußland am 11. September wird auch klar, warum die USA den Artikel 5 des NATO-Vertrags aktivierten. Nicht nur, um vom inside job anzulenken, sondern auch als zusätzliche Machtdemonstration gegenüber Putin.

10. Warum soll man sich heute noch mit dem befassen, was vor fünf Jahren passiert ist?

USA warnen Banken vor Geschäften mit dem Iran - viele Firmen sind dort in Terrorfinanzierung und Weiterverbereitung von Atomtechnologie verwickelt (Kurzmeldung Kurier 18.9.06)

Die Verschwörungstheorie von Osama und den 19 Hijackern steht am Anfang von Irakkriegslüge, Guantanamo, Geheimgefängnissen, von Terrorpanik, veränderten Sicherheitsgesetzen und hat viele Menschen das Leben gekostet. Inzwischen wird ein umfassender Luftangriff auf den Iran vorbereitet, mit konventionellen und nuklearen Waffen. Angesichts des Irak-Debakels wird es diesmal keine Besetzung geben, nur das Eindringen von special forces. Professor Chossudovsky von Global Research in Kanada argumentiert so (38):

9/11 plays a crucial and central role in the propaganda campaign. The threat of an Al Qaeda "Attack on America" is being used profusely by the Bush administration and its indefectible British ally to galvanize public opinion in support of a global military agenda. Revealing the lies behind 9/11 would serve to undermine the legitimacy of the "war on terrorism". Without 9/11, the war criminals in high office do not have a leg to stand on. The entire national security construct collapses like a deck of cards.

Zu offenen Forderungen, den Iran endlich mit Nuklearsprengköpfen anzugreifen, meint Chossudovsky: It should be understood that even in the case of limited aerial attacks with conventional warheads, the result would be a Chernobyl type nuclear nightmare. The destruction of Iran's civilian nuclear facilities would lead to the spread of nuclear radiation over a vast area. (39) Der WMD-Trick in Sachen Irak wird kein zweites Mal ziehen, aber man kann den Iran mit: Antisemitismus, Hizbollah, auch Al Qaida in Verbindung bringen; der Wahrheitsgehalt von Behauptungen spielt wenig Rolle.

Menschen, die sich gegen den kommenden Krieg engagieren, werden besonders dann diffamiert, wenn sie zugleich die 9/11 Verschwörungstheorie als "Mutter aller Lügen" entlarven. Dabei geht es nicht "nur" um die Kriegsvorbereitungen, sondern um jedweden Rassismus und jedwedes gesellschaftliche Spalten, das mit der Verknüpfung 9/11 und Islam begonnen hat. Solange sich Menschen, die darüber besorgt sind, nicht für die Wahrheit über 9/11 starkmachen, bringt die bestgemeinte "antirassistische" Arbeit uns nicht weiter.

Text: Alexandra Bader, September 2006

Siehe auch CeiberWeiber-Blog

(1) www.cooperativeresearch.org
(1a) Patriots Question 9/11 ist eine neue Webseite von ehemaligen Ministern, ehemaligen hochrangigen Beamten der Bush-Administration, Ex-Geheimdienstlern, Ex-Militärs, die überwiegend die inside job-These vertreten
(1b) dafür spricht, dass Flugzeuge aus numerierten Teilen bestehen, die nach einer bestimmten Anzahl von Start- und Landzyklen ausgetauscht werden müssen und die bei Flugzeugcrashes penibel eingesammelt und dokumentiert werden.
(2) Vortrag von Webster Griffin Tarpley 2005 in New York
(3) David Shayler zu 9/11, interessant auch: Mind the Gap zu London 7/7 2005; bei uns zu London 2005 und zu den "liquid bombers" 2006
(4) In diesem Artikel Aussage auf Video
(5) Michael Moore über Filmaufnahmen im Pentagon; außerdem muss man bedenken, dass das Pentagon ein Raketenabwehrsystem hat, das auf alles feuert, was sich nicht elektronisch als "Freund" zu erkennen gibt (Surface-to-Air Missiles siehe 9:37 Uhr bei dieser Timeline)
(6) siehe Bericht
(7) Ansicht eines ehemaligen Piloten, der sich vergeblich in Medien Gehör verschaffen wollte. Besonders bei Flug 77 ist Wittenberg argwöhnisch, denn es sei unmöglich, dass die Maschine in zwei Minuten 7000 Fuß sank und eine 270 Grad-Kurve zog, bevor sie in den ersten Stock des Pentagon krachte. Er selbst könnte, nach 35 Jahren im Cockpit von Verkehrsmaschinen, so ein Manöver nicht vollführen. Wittenberg erinnert sich daran, wie er erst lernen mußte, mit den computerisierten Systemen einer 737 oder 767 klarzukommen. Der Ex-Pilot hörte sich die Aussagen einer Fluglotsin zu Flug 77 genau an: als das Transpondersignal weg war, gab es auch keine Angaben über Höhe, Geschwindigkeit und Identifikation der Maschine mehr. Tatsächlich sah die Lotsin nur ein grünes Radarsignal (übrigens gab es für 8 Minuten 13 Sekunden nicht mal das siehe Timeline 1 zu AA 77). Siehe auch Vorstellung von "Flug 93"
(8) Bericht über David Miller, der während des Interviews Blut spuckt, siehe auch Gespräch von uns mit Rachel Hughes und die Webseite World Trade Center Illnesses - man reagiert langsam auf die Beschwerden. informiert nicht, hilft nicht. Längst ist auch in Medien von WTC illness die Rede, wird über jene berichtet, die an ihr leiden. Meist wird negiert, dass ein Zusammenhang besteht zu den Aufräumungsarbeiten in einer giftigen Wolke, für die die Firefighters, Policemen/women und Volunteers keine Schutzmasken erhielten, da es angeblich nicht gefährlich sei. 40.000 Menschen arbeiteten auf den the Pile genannten Schutthaufen, und mehr als 12.000 von ihnen sind krank (es sind auch schon einige gestorben, die bis 9/11 das blühende Leben waren). Wohnungen, öffentliche Einrichtungen, Büros und Geschäfte wurden maximal auf Asbest untersucht, es sei denn, jemand bestand auf Tests der ganzen anderen Palette an toxischen Substanzen. Eine sehr gute Aufarbeitung der Vorgänge um WTC 1, 2 und 7 bietet der Film 9/11 Mysteries (und begründet abschließend die Verwendung von military explosives in WTC 1 und 2 während 7 klassische controlled demolition ist)
(9) als Video unter diesem Link zu sehen
(10) Statement bei der Axis for Peace-Konferenz in Brüssel; bei den Environmentalists against War ist ein Anruf für eine 9/11-Untersuchung der UNO mit Mailadressen aller UN-Missionen
(11) http://www.9/11forthetruth.com/ - besonders schlimm ist für die Angehörigen wohl, dass 700 menschliche Überrreste erst dieses Jahr auf dem Dach der Deutschen Bank gefunden wurden. Als die Türme einstürzten/explodierten, bildete sich eine bone dust cloud.
(12) http://www.voltairenet.org
(13) Case Study Pentagon Flight ist eine interessante Animation, die jedoch rein den umgekippten Lampenpfosten auf der Einflugschneise folgt (die Frage, ob eine Boeing 757 flach über dem Boden dahinrasen kann wird nicht berührt und auch nicht, was im Gebäude passiert - die Maschine verschwindet dann einfach, Ende des Films)
(14) Crashtest mit einem F-4 Kampfjet wird als Beweis dafür verwendet, dass ein Flugzeug an Beton zerschellen kann. Hierbei geht es aber um das Containment eines Atomkraftwerkes, nicht um die Mauern eines Hauses. Außerdem illustriert es zwei Aspekte, die MIHOPs diskutieren: 1. ist der Kampfjet ferngesteuert und 2. kann ein Kampfjet, aber keine Boeing knapp über dem Boden mit großer Beschleunigung fliegen. Die FEMA bezahlte eine Studie, bei der ein Crash einer Boeing 747 in ein Gebäude durchgerechnet wurde (warum eine 747, die voll betankt doppelt so viel wiegt wie die 767?)
(15) 9/11 Mysteries Video aus Kanada, auch 9/11revisited
(15a) For example, Khalid Sheikh Mohammed described the design of planned attacks of buildings inside the U.S. and how operatives were directed to carry them out....That is valuable information for those of us who have the responsibility to protect the American people. He told us the operatives had been instructed to ensure that the explosives went off at a high -- a point that was high enough to prevent people trapped above from escaping. (Siehe Pressekonferenz Weißes Haus) Nachdem man 5 Jahre lang behauptet hat, die Türme seien mehr oder weniger geschmolzen und deswegen eingestürzt, soll nun der immer weiter verbreiteten Überzeugung, dass sie gesprengt wurden, Einhalt geboten werden. Motto: das war kein inside job, das waren auch Osamas Leute.

(16) Madsenreport, Eintragung vom 12. September 2006, siehe auch Diskussion in einem Technikforum und ein beeindruckendes Video sowie Widerspruch gegen die hydrogen bomb theory und hier eine Bestätigung. Als würden Asbest, pulverisiertes Glas und dergleichen nicht reichen, sollen auch radioaktive Substanzen wie Barium und Strontium gefunden worden sein. Der Level an Tritium war erhöht. Im September 2006 wurden 80 saditaion hot spots in New York gefunden (und offenbar nur dort gesucht), wobei nur wenige namentlich genannt werden. Die WTC nuclear weapon theory ist wohl dadurch inspiriert, dass die Explosionen an einen Atomwaffentest erinnern (und an einen Vulkanausbruch, doch auch der hat weder was mit pancake oder wet noodle noch mit controlled demolition zu tun), ground zero (auch der Punkt, an dem eine Atombombe gezündet wird) aus der Luft wie nach einem Bombenanwurf aussieht, sich überall feiner Staub verteilt wie Schnee oder nuklearer Fallout.
In der Debatte um WTC nuclear weapon werfen die einen Tritium am Ground Zero als klares Indiz in die Waagschale, während die andere das lieber selber messen würden. Außerdem wird ein electromagnetic pulse angeführt, der angeblich Fensterscheiben zerbarst und dafür sorgte, dass keine Handys mehr funktionierten. Weiters verbrannte Autos in der nicht unmittelbaren Nähe der Türme und die heiße Staubwolke, die Augenzeugen auch emporhob als die Türmen einstürzten. Diese These wirft immerhin den Focus auf die Frage, warum so verantwortungslos mit den Rescuers und Volunteers umgegangen wurde. Man kann ja nicht sagen, was wirklich passiert ist, betonen die Anhänger dieser Theorie. Das gilt aber generell, da auf jeden Fall mehr als controlled demolition stattfand - und man die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diesen Faktor lenkt, wenn man der Situation entsprechende Sicherheitsmaßnahmen trifft. Vermutlich ist bei den schönen controlled demolitions von Controlled Demolition Inc (die am Ground Zero und einst in Oklahoma City aufräumten) nicht viel mehr notwendig, als dass niemand Unbeteiligter in der Nähe der Sprengung herumsteht.
(17) Bericht der Muslim-Jewish-Christian Alliance for 9/11 Truth und Video von Jones-Vortrag und ein Artikel über seine Erkenntnisse plus Kritik von Morgan Reynolds, der sich beispielsweise gegen die Behauptung wendet, WTC 1 und 2 seien Opfer "nur" von controlled demolition
(17a) Vortrag von David Ray Griffin am 14.9.2006 in Dänemark, Grifin zu den Auslassungen und Unwahrheiten der 9/11 Commission, die u.a. WTC 7 nicht einmal erwähnt.
(18) www.loosechange9/11.com
(19) A-10 Warhog (Shanksville?) und Cruise Missile (Pentagon?)
(20) Robert Dreyfuss beschreibt dies ausführlich
(21) siehe Artikel - Türkische Sicherheitskräfte erklären, dass es keine Al Qaida gibt, wohl aber eine geheimdienstliche Organisation, die für low intensity warfare eingesetzt wird. (siehe auch hier)
(22) Bericht des Guardian siehe auch Pierre-Henri Bunel, ehemals französischer Militärgeheimdienst (und Experte in Sachen Pentagate)
(23) Artikel von Michael Chossudovsky
(24) Zum USA-Besuch von General Ahmad
(24a) Nach manchen Berichten ist Bin Laden im Dezmeber 2001 gestorben; davor gab es auch die letzten Spuren seiner Existenz. 2004 warnte "Bin Laden" per Video die Republikaner zu wählen, was die Demokraten als Fake bezeichneten, das gegen sie Stimmung machte.
(25) Daniel Hopsicker berichtet laufend über seine Recherchen in den Mad Cow Morning News - siehe auch Video "Mohammed Atta and the Venice Flying Circus"
(26) Paul Thompson über die zwei Ziad Jarrahs
(27) siehe Link
(28) eine lange Liste von Zitaten, der Commission Report scheint als CR auf
(29) Umfassende kritische Rezension einer entsprechenden neuen Doku, siehe auch Gerhard Wisnewskis Analyse
(30) Siehe Infos bei Wikipedia
(31) Infos zur Operation Northwoods - sie könnte Vorbild gewesen sein für einen rätselhaften Angriff Israels auf die USS Liberty währned des Sechstagekrieges 1967. Veteranen, die damals von anderen US-Streitkräften im Stich gelassen wurden, wird beschieden, den Mund zu halten, Untersuchungen finden allenfalls unter größter Geheimhaltung statt. Sollte hier ein Vorwand geschaffen werden, dass die USA Ägypten angreifen, in dessen Nähe sich das Schiff befand? (siehe auch hier und Video Terrorstorm)
(32) laut Timeline ab 10:10 Uhr - bei einem Pressebriefing während des Irakkrieges 2003, wo Journalisten und Miltärs über Opfer scherzen, wurde Rumsfeld gefragt, ob der terror alert auch bedeutet, zu Defcon Delta überzugehen - er meint, er könnte die Frage beantworten, aber er tut es nicht.
(33) Webster Griffin Tarpley, 9/11 Synthetic Terrorism made in USA, eingescannt bei Indymedia.uk - zu Putin siehe auch Timeline: The Russian exercise began on September 10 in the Russian arctic and North Pacific oceans, and was scheduled to last until September 14. It involved Russian bombers staging a mock attack against NATO planes that are supposedly planning an assault on Russia. - Putin tells Bush he recognizes that the US has put troops on alert, and makes it clear that he will stand down Russian troops. US forces were ordered to high alert some time between 10:10 and 10:46 a.m. Bush later describes, 'In the past ... had the President put the—raised the DEF CON levels of our troops, Russia would have responded accordingly. There would have been inevitable tension.' Bush therefore describes this phone call as 'a moment where it clearly said to me, [President Putin] understands the Cold War is over.' Putin also sends a telegram to Bush today...
(34) siehe Bericht über den Zeitablauf von Präsident Bush am 11.September; Debka zu Angel is Next: The discovery shocked everyone in the president's emergency operations center – Cheney, National Security Adviser Condoleezza Rice and Transportation Secretary Norman Mineta. Their first question was: How did the terrorists access top-secret White House codes and procedures? Is there a mole, or more than one enemy spy in the White House, the Secret Service, the FBI, the CIA or the Federal Aviation Administration? In the week after the attacks in New York and Washington, more hair-raising facts emerged. The terrorists had also obtained the code groups of the National Security Agency and were able to penetrate the NSA's state-of-the-art electronic surveillance systems. Indeed, they seemed to have at their disposal an electronic capability that was more sophisticated than that of the NSA. - Debka, wo Informationen des Mossad verwertet werden, schreibt "Al Qaida" Fähigkeiten zu, die alle US-Dienste übersteigen, was natürlich absurd ist, deuten die geheimen Codes doch auf ganz andere Urheberkreise hin.
(34a) Sergeant Lauro Chavez bei den Veterans for 9/11 Truth; nur die drills am 11.9. waren als Top Secret klassifiziert, siehe auch Anmerkung B
(35) Thierry Meyssan berichtet über die Aussagen eines russischen Generals, im World Crisis Radio von Webster G. Tarpley
(36) siehe Artikel - zu Drills siehe auch Antiterrorübungen - zu CONPLAN 8022 - der ehemalige CIA-Agent Ray McGovern weist auf die Neuigkeit hin that secret orders had gone out for a Naval battle group to set sail immediately for the Persian Gulf, with a planned ETA off the coast of Iran of Oct. 21 - less than three weeks before Election Day.
(37) Siehe Artikel - und hier alles zu Global Strike
(38) siehe Artikel
(39) siehe Artikel - ausgezeichnete Texte in Sachen Iran hat die deutsche Webseite Arbeiterfotografie

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