(17.2.2009) Job oder finanzielle Grundlage für Ceiberweiber gesucht!
Ich verschicke diesen Text auch immer wieder, merke aber, dass ich so immer nur ein paar Menschen mehr pro Tag erreiche (und einige es auch weiterverbreiten, wenngleich bislang niemand etwas für mich hatte). Außerdem hat Ceiberweiber auch Fans in Deutschland, wo es mehr Raum für kritischen Journalismus gibt (was nicht nur an der anderen Größe des Landes liegt). Ich habe versucht, mich im Bereich Politik, dem ich mich immer verbunden fühlte, mit Ideen einzubringen, bin dort aber nur auf kühle Gleichgültigkeit gestoßen.
Natürlich kann man in einer abgeschotteten Welt, in der niemand jemals Existenzsorgen hat, das Leben normaler Menschen nicht nachvollziehen - aber wenn ich etwa die Aussagen des ÖVP-Generalsekretärs Kaltenegger über Arbeitslose höre, scheint die Abhäufung an Zombies in der Politik etwas größer zu sein als anderswo. Er gehört sicher zu den vielen anderen seiner Kaste, die einen Monat lang mit einem Menschen tauschen sollten, der nicht die Sicherheit des lebenslang weitergereicht Werdens hat.
Ceiberweiber ist ohne Basis (und ich bin ohne Job und, Herr Kaltenegger kann beruhigt sein, auch ohne Arbeitslosengeld oder sonstige Zuwendungen), weil ich mich für andere einsetzte - als Journalistin nicht bereit war, die Regierung in Fragen anzugreifen, wo sich alle andere auf sie eingeschossen haben. (Aber bevor ich über die Zombiequote in Regierungen spekuliere, liebe LeserInnen, ihr lebt ja ein normales Leben und wisst, welche Nöte normale Menschen haben können - also vertraue ich auf eure Bereitschaft, mir zu helfen.) Die wichtigsten drei Worte sind meiner Ansicht nach nicht "Ich liebe dich", sondern "ich helfe dir".
Vorstellung Alexandra Bader (Wien) / Jobsuche
Guten Tag, liebe Lesende, dies ist nicht der übliche Lebenslauf mit allen Schul- und Ausbildungszeiten, da sich meine Qualifikationen vor allem auf die letzten zehn Jahre meines Lebens stützen. Zur Zeit davor sei bemerkt, dass ich 1963 in Graz geboren bin, dort 1981 maturiert habe, auch ein paar Semester studiert, aber nie abgeschlossen habe (Psychologie / Pädagogik / Soziologie).
Ich habe mich von 1982 bis Mitte der neunziger Jahre politisch engagiert, bei den Grünen, wo ich vor der EU-Abstimmung auch Referentin für EU-Fragen war. Damals habe ich zu vielen Themen eigenständig recherchiert und komplexe Fragestellungen verständlich aufbereitet.
Ich habe bereits 1981 meine ersten Artikel geschrieben, für die Grazer Südost-Tagespost, und dabei gemerkt, dass mir Schreiben am meisten liegt. Ich habe damals kaum Anweisungen benötigt, es ging wie von selbst. Damals gab es auch das Phänomen der Stadtzeitungen und in Graz gleich zwei, bei denen ich Mitarbeiterin war. Auch in den Grünen habe ich recherchiert, getextet und layoutiert und war auch immer wieder mit der Organisation von Kampagnen befasst (nicht nur Wahlen, auch Hainburg-Volksbegehren und andere).
Seit 1998 bin ich Redakteurin des Frauen-Internetmagazins www.ceiberweiber.at und habe dadurch auch wesentlich mehr Weberfahrung als fast alle anderen JournalistInnen in Österreich. Ich weiss daher, wie man für das Internet schreibt, wie man Content gestaltet, wie man mit Feedback umgeht, wie man das Web auch nutzt, um zu recherchieren und auf seriöse andere Inhalte zu verweisen. Ich bin 2007 mit der Medienlöwin und dem deutschen alternativen Medienpreis ausgezeichnet worden, Ceiberweiber hat auch mal den IT-Award erhalten.
Thematisch gibt es fast nichts, zu dem ich noch nicht geschrieben hätte; ich will daher nur ein wenig aufzählen: Politik, Frauenthemen, Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Umwelt, Tiere, Wellness, Esoterik, Bücher, Filme, Veranstaltungen etc. Ich habe mich immer bemüht, Inhalte gut verständlich zu vermitteln, ohne zu sehr zu vereinfachen. Besonders leicht gehen mir Kommentare mit Substanz von der Hand, da ich im Laufe der Zeit auch umfassendes Wissen über die Themen gesammelt habe, über die ich schreibe. (Ich habe u.a. auch im Standard und in Economy Artikel veröffentlicht.)
Es war mir immer wichtig, das Schreiben auch als Mittel im Kampf gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeiten zu sehen, Partei für zu Unrecht angegriffene Menschen beiderlei Geschlechts zu ergreifen. Dabei kann frau die bittere Erfahrung machen, mit den Konsequenzen ihrer Solidarität von jenen alleine gelassen zu werden, die ihr mit Leichtigkeit helfen könnten. Aus diesem Grund besteht Ceiberweiber im Moment auch freischwebend und ich bin auf Jobsuche. Ich ersuche, die Webseite als meine Visitenkarte zu betrachten und zu bedenken, dass ich auch im nicht direkt journalistischen Bereich gute Arbeit leisten kann.
Zu erwähnen wäre noch, dass ich 2008 auch eine Medienanalyse gemacht habe, und zwar für Sozialminister Erwin Buchinger, der Ceiberweiber sehr schätzte und im Beobachtungszeitraum mit sehr vielen Themen präsent war, sodass es eine recht anspruchsvolle Aufgabe war. Ich kann auch auf Englisch schreiben und recherchieren und auf Französisch recherchieren.
Meine Wunschvorstellung:
• Aufträge für Artikel
• Aufträge zur Recherche von Fakten
• Einbeziehung in Kampagnen
• Einbeziehung in die Erstellung von Dokumentationen oder Broschüren
• Einbeziehung in PR, wenn es um das Texten geht oder das Versenden von erstellten Infos per Mail, sowie als Ansprechpartnerin für Rückfragen
• „technische“ Details: ich arbeite seit Jahren mit Apple, kenne mich natürlich auch aus mit PC, habe sowohl Internet-Pogrammiersprachen als auch ein Content Management System verwendet
• Hilfe beim Weiterführen von Ceiberweiber – mit der Gründung eines Vereins oder wenn eine Organisation dahintersteht wären auch Förderungen vom Frauenministerium möglich (man kann die Seite auch für Bannerwerbung adaptieren, bereits jetzt Werbeartikel nehmen)
Sollten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, spontan nichts wissen, wo Sie mich hinverweisen können, wäre es dennoch sehr fein, einmal zu reden bzw. dass Sie mein Anliegen in Evidenz halten. Ich denke, es wird über Mundpropaganda am einfachsten sein, etwas zu finden. Auch ein Artikelauftrag oder ein bisschen wo mitarbeiten würden mir schon weiterhelfen, da sich dann auch anderes ergeben wird. Es ist halt beängstigend, wenn man nur mehr ständig schwindende finanzielle Reserven hat, ich bitte Sie alle daher sehr, mir zu helfen.
Mit herzlichen Grüssen
Alexandra Bader
alexandra@ceiberweiber.at
alexandra.bader@chello.at
0650/5908364 bzw. aus dem Ausland +43/650/5908364
Und falls jemand etwas spenden will, damit es Ceiberweiber weiter geben kann:
Alexandra Bader
Erste Bank
00032875894
BLZ 20111
BIC GIBAATWWXXX
IBAN AT592011100032875894
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