Die 9/11 Mythen in Serie entlarvt - Weiter gehts im Südturm: Der "Spiegel" zitiert im Buch "11. September - Geschichte eines Terrorangriffs" Stanley Praimnath, der den Einschlag von "UA 175" oberhalb seines Büros überlebt (S. 78). Im Interview (für die Webseite "I Am the Witness") erzählt er, dass er in der Fuji Bank im 81. Stock arbeitete und sich auch an den Anschlag von 1993 erinnert, als er seinen Schreibtisch im 79. Stock ebenfalls im Südturm hatte. Damals wurden die Menschen nach der auch weiter oben spürbaren Erschütterung nach oben evakuiert, wollten aber offenbar als instinktiver Impuls nach unten. Am 11. September sah Praimnath von seinem Fenster aus Rauch und vorbeifliegende Papierfetzen und wollte jemanden im Nordturm erreichen. Da dieser nicht abhob, ging er gemeinsam mit anderen nach unten, wurde aber von Securities aufgehalten.
Sie sollten wieder zurück hinauf gehen, das (noch nicht getroffene) Gebäude sei sicher. Praimnath hatte da ein ungutes Gefühl und fragt sich bis heute, ob "diese Leute" auch das System infiltriert haben könnten, sodass die Menschen in eine tödliche Gefahr zurückgetrieben wurden. Er gibt zu bedenken, dass die Menschen, wenn ihre Chefs auch wieder hinauffahren, wohl kaum gewagt haben, nicht mitzukommen. Ihm kam auch vor, dass für vor 9 Uhr nicht so viele Menschen bereits am Arbeitsplatz waren wie sonst üblich. Als Praimnath wieder im Büro war, rief ihn eine Frau aus Chicago an, die ihm dringend riet, sofort zu verschwinden (inzwischen waren die Fernsehsender ja live dabei). Er sah etwas, das er als graues und rotes Flugzeug beschreibt, und ging unter dem Tisch in Deckung. Konkret nahm er dann den Teil eines Flügels wahr, der gegen seine Bürotür geschleudert wurde. Er beschreibt einen ungeheuren Luftdruck, durch den er aufpassen musste, nicht ins Freie geweht zu werden, und zuvor einen ungeheuer lauten Knall, nach dem alles dunkel und zerstört wurde.
Sein Überleben bezeichnet er als Wunder, da er wegschmelzen hätte müssen, denn er war hinter dem auf Bildern zu sehenden Feuerball, konnte diese Flamme aber seltsamerweise nicht fühlen. Die Maschine soll schräg eingeschlagen haben und im 81.Stock den Computerraum zerstört haben, der einen Teil der relativ offen angelegten Fläche ausmachte. Zement wurde pulverisiert, Kabel hingen von der Decke, und Praimnath betete, bis sich Brian Clark zu ihm gesellte, der aus dem 84. Stock kam. Praimnath selbst hatte keinen Plan, wie er hier rauskommen sollte, doch Clark hatte den Eindruck, dass Stiege A in die Sicherheit führt, was im Vergleich zu den Alternativen B und C die richtige Entscheidung war. Menschen, die von weiter oben aufs Dach flüchten wollten, stießen auf versperrte Türen. Praimnath meinte, man hätte sie vielleicht vom Hubschrauber aus retten können, wenn beispielsweise das Militär die Türen von der anderen Seite her aufbricht.
Er hatte Angst, das Gebäude würde einstürzen, doch sein Begleiter meinte, er sei Ingenieur und wisse, das Stahl nicht schmilzt. Menschen, die sich aus dem Südturm in Sicherheit brachten, liefen zu einer Anhöhe und hörten "boom - boom - boom", Rauch stieg hoch auf. Praimnath spricht auch von einer Desintegration der oberen Stockwerke, die ja zuerst in die Richtung eines nebenstehenden Gebäudes kippten. Die Erde bebte, es waren Vibrationen in der Luft zu spüren, man hörte das Krachen brechenden Stahls und dann explodierte der Turm. Zuerst dachte Praimnath an den "pancake effect" (wie man es nennt, wenn alle Böden aufeinanderprallen ohne Widerstand von den seitlichen Trägern), doch dann kam er zum Schluss, dass die Türme implodierten mithilfe von Sprengsätzen.
Kein Inferno im Südturm belegen auch Aussagen von Feuerwehrmännern, aber ebenso das Zeugnis, das Praimnath auch in einem Buch ablegte. Für den Spiegel ist der Einschlag jedoch, bleibt noch anzumerken, oberhalb von Praimnaths Büro geschehen, was durch die Schilderung der herabstürzenden Decke bekräftigt wird. Sich das Ganze (teilweise) im gleichen Stockwerk vorzustellen lenkt nun mal ab von der These, dass zwei Flugzeuge zwei Türme zum Einstürzen brachten und Stahl zum Schmelzen. Auf S. 79 will eine Frau aufs Dach steigen und auf einen Hubschrauber warten, wie weit sie angesichts der (nicht erwähnten) versperrten Türen kam, verrät uns der Spiegel jedoch nicht. Dafür wechseln wir ins multikulturelle Restaurant oben auf dem Nordturm, nicht ganz oben allerdings, und auch dort brachte sich, wie wir sehen werden, niemand aufs Dach in vermeintliche Sicherheit.
Eine Polizeihelikopter-Sichtung wird auf S. 91 gemeldet, da um 9.03 (Einschlag Südturm) manche ihn vor den Fenstern sahen, doch drehte er wieder ab, "so, als könne er hier auch nichts mehr tun". Tatsächlich waren Helikopter unterwegs, doch die Besatzung konnte am Dach der Türme niemanden sehen (auch nicht, als sie wegen dem Rauch näher ranging) und natürlich auch niemanden von jenen retten, die aus den Fenstern um Hilfe riefen. An jenem Tag war der Wind weniger ein Problem als sonst, wird berichtet. Die Türme (je 500.000 Tonnen Struktur) waren für eine Windlast von 225 km/h und eine laterale Last von 5000 Tonnen ausgelegt. An dieser Stelle sei angemerkt, dass eine Boeing 767 mit Treibstoff zwischen 130 und 140 Tonnen wiegt. Der "Spiegel" berichtet (S. 91), was James Gartenberg und Patricia Puma vor dem Einsturz durchmachen, bei dem sie ums Leben kommen, da der Sender ABC Gartenberg live via Telefon interviewte.
ABC sprach an 9/11 zuerst von einer missile und keinem Flugzeug; es war bei den Fernsehstationen durchgängig so, dass jene, die vor Ort waren, ganz andere Eindrücke hatten als ihne vom Studio her vermittelt wurde. Ähs und Öhems, wenn nach Osama Bin Laden gefragt wird, waren auch Kennzeichen der Berichterstattung, bei der Experten rasch mit Schuldzuweisungen bei der Hand waren, aber ruderten, wenn ModeratorInnen Konkretes wissen wollten - etwa, wie sich ein Verdacht begründet. Auf S. 100 beginnt um 9:28 die letzte Entführung des Tages "mit seltsamen Geräuschen". Ein Controler habe "eben schon die Entführung" von UA 175 gemeldet (was leicht untertrieben ist, da UA 175 um 9:03 in den Südturm gekracht sein soll) und vor Eindringlingen ins Cockpit gewarnt. UA 93 bestätigt noch den Erhalt der Nachricht, dann ist eine neue, unbekannte Stimme zu hören, schreibt der "Spiegel".
Alles aber halb so wild im Gegensatz zu den Todesängsten anderer Entführter, wenn Terroristen Forderungen stellen oder jemanden freipressen wollen - jedenfalls klingt es danach, wenn auf S. 105 steht: "Das Regime der Terroristen ist nicht streng...", immerhin dürfen die Leute ja telefonieren, was zu einem lebhaften Bild von den Vorgängen an Bord führt, wobei diese Anrufe ebenso skeptisch betrachtet werden sollten wie alle anderen. Ziad Jarrah lernte Kampfsport bei einem Ausbilder der Drug Entforcement Agency, verrät man uns auf S. 107 über denjenigen, der am Steuer von UA 93 gesessen sein soll, als sich die Maschine, siehe S. 108, in einen "zehn Meter tiefen Graben" in Shanksville, Pennsylvania, bohrte. "Alles zerplatzt in Stücke und Trümmer" übergeht der "Spiegel" das Problem der seltsam leeren Crash-Site.
Natürlich werden uns keine vergleichbaren Absturzstellen gezeigt, da dies die offizielle Version in Frage stellt, denn ohne Überreste und Trümmer geht es weder beim Aufprall auf einen Felsen ab noch beim Absturz auf Wasser, das in so einem Fall ziemlich hart ist. Wir wechseln wieder zum zukünftigen Ground Zero, wo Chuck Allen, der Tausendsassa aus dem Nordturm, der blitzschnell ein Flugzeug erkennt und ein Amateurfunkgerät im Job mithat, sodass er sich in Sicherheit bringen kann, unten auf der Plaza Torsos von angegurteten Passagieren, aber kein Blut sehen kann. Er weiss auch, dass ein Pakistani an einem Obststand Sympathien für den Terror hat und sich daher freuen wird (mit anderen Worten: Chuck Allen liefert, wie mehrmals im "Spiegel"-Buch, 9/11-Prosa). Auf S.115 sehen wir dann der Feuerwehr über die Schulter und springen zeitlich wieder nach vorne: so sagte um 8:48:07 eine Anruferin, ein Flugzeug sei in ein Gebäude geflogen, vier Sekunden früher war von einer Explosion an der Spitze des WTC die Rede, um 8:50:12 hiess es, in Flugzeug sei ins WTC gekracht, möglicherweise eine Passagiermaschine.
Um 8:59 löste die Feuerwehr angesichts der vielen Notrufe den Maximalalarm Nr. 5 aus, schreibt der "Spiegel". Auf S.116 werden wieder Naturgesetze gebrochen: "Nun brennt ein Feuer, das bald 1200 Grad erreicht." Selbst das NIST (National Institute for Standard Technology) geht davon aus, das maximal teilweise für Minuten 500 Grad erzielt wurden. Wären Kerosinbrände so gefährlich für Metall, dann würden wohl kaum viele amerikanische Haushalte mit Kerosin heizen. Der "Spiegel" gibt sich aber unverdrossen: eine "dünne Schutzschicht auf den Stahlträgern (sei) abgeplatzt", als ob nicht das Stahl an sich robust und ein schlechter Wärmeleiter wäre, der zugeführte Hitze auf die gesamte eigene Länge verteilt. "Mit der Möglichkeit, dass ein Flugzeug mehrere Tonnen Kerosin ins Gebäude schiesst, hat niemand gerechnet."
Aber sicher nicht, werte Märchenonkel! Warum hat man die Türme dann so konstruiert, dass sie dem Einschlag mehrer Boeing 707 standhalten, an Grösse, Gewicht und Geschwindigkeit einer 767 durchaus vergleichbar? Oder hat man angenommen, es handle sich in so einem Notfall um Flugzeuge ohne Treibstoff, die es irgendwie doch geschafft haben, vom nächsten Flughafen zu starten? Und was ist mit "war games" wie Vigilant Guardian und Northern Guardian (live-fly mit realen Flugzeugen, die "entführt" sein sollen) am 11.9.2001? Dieses seltsame Zusammentreffen bringt manche zur Vermutung, dass die Piloten dachten, sie nähmen an einer Übung teil und mit Entsetzen feststellten, dass diese "war games" real wurden.
links: umgekippte Häuser nach Erdbeben, rechts: gravitätsbedingter Einsturz (von ae911truth.org)
"Das mehr als 1000 Grad heisse Feuer treibt die Menschen zum Sprung in den Tod", dichtet der "Spiegel" auf S. 126. Eher wohl die versperrten Fluchtwege; jene nach unten blockiert, jene nach oben enden bei einer verschlossenen Tür (wobei sie oben auf dem Dach ja auch nicht gerettet worden wären, oder zumindest nur wenige, selbst im Südturm mit der Aussichtsplattform niemand auf dem Dach war - versperrte Fluchtwege?). In einer Sondernummer des "Spiegel" im Herbst 2006 finden wir einerseits ein Bild mit Menschen, die an einer Einschlagstelle stehen und nach unten sehen, andererseits sind dort alle verdampft - je nachdem, welche Wahrheit man gerade braucht. Die Asbestummantelung der Stahlteile wird vom "Spiegel" übrigens nicht erwähnt. Vielleicht, weil es sich beim World Trade Center, ohnehin defizitär durch hohe Betriebskosten, um ein asbestverseuchtes Pulverfass handelte, ein nach 9/11 gelöstes Problem, nachdem der Port Authority der Abriss der Türme bislang wegen des Asbests verweigert wurde.. Dem "Spiegel" täte es gut, mal bei den Architekten und Ingenieuren für 9/11 Truth vorbeizuschauen. Dort gibt es beispielsweise eine Slideshow, in die auch viele Videos eingebaut sind, etwa von der vorzeitigen BBC-Meldung des Einsturzes von WTC 7.
Dort logierten auf 47 Stockwerken u.a. die CIA, das Verteidigungsministerium, das Office of Emergency Managament von Bürgermeister Guiliani, das IRS, die Security and Exchange Commission. Mithin war es eines der am besten gesicherten Gebäude der USA - und da sollen Terroristen irgendwie Sprengsätze angebracht haben, die eine perfekte "controlled demolition" imitieren, bei der alles genau berechnet wird? Wenn man sich Videos ansieht (bei Google, Youtube oder eben bei den Architects and Engineers), dann wurde die Hauptstütze der Struktur gekappt, da sich bei diesem Pfeiler ein Knick in der Dachlinie des Gebäudes bildet. Aber da WTC 7 für die offizielle Verschwörungstheorie eine lästige Begleiterscheinung darstellt, hält man sich damit weder bei der 9/11 Commission noch im "Spiegel" und anderen "Qualitätsmedien" weiter auf...
Abseits der "Spiegel"-Prosa, der wir noch einen weiteren vierten und letzten Teil widmen werden, ergeben sich aus simplen Fakten weitere Fragen (die "Spiegel" und Co. sorgsam aussparen). Etwa, was um alles in der Welt ein Stahlfragment der WTC-Fassade in das Deutsche Bank Building schleudern konnte, das mit dem zweifachen Gewicht einer Boeing 767 verheerende Schäden anrichten konnte. Es soll sich ja, wird uns seit bald sechs Jahren pausenlos eingebläut, um einen simplen Einsturz nach einer feuerbedingten Strukturschwächung handeln. Bei den "Architects", die mit schlichter Logik und Fachwissen zu Werke gehen, kann man auch Bilder von Bränden in Stahlstrukturen ansehen, die viele Stunden dauern und kein Gebäude einstürzen lassen. Wer behaupten will, die Türme seien der kurz brennenden Feuer mit maximal 500 Grad (teilweise und zeitweise) wegen eingestürzt, tappt in die eigene Falle, denn so ein Einsturz müsste asymmetrisch erfolgen und ganz sicher nicht nahe der Geschwindigkeit des freien Falles.
Bilder von bei Erdbeben umfallenden oder einstürzenden Hochhäusern zeigen allesamt, dass sich sehr wenig Staub entwickelt, die Stukturen vielfach intakt zu Boden fallen, wenig Zement zerbröselt wird. Bei Controlled Demolition sieht man hingegen viel Staub und in sich selbst zusammenfallende Gebäude, vin denen ein beachtlicher Schuttberg übrig bleibt. Bei den World Trade Center-Türmen befanden sich aber 90% der (vielfach sehr kleinen) Trümmer in einem Bereich, der das Zwanzigfache der Turmflächen ausmachte. Etwa 2% der Höhe war auf "Ground Zero" dort aufgehäuft, wo einst die Türme errichtet wurden (bei Controlled Demolition sind von einem Achtel bis zu einem Drittel der einstige Gebäudehöhe als Tümmerhaufen erkennbar). Wir werden weiter der "Spiegel"-Legende folgen, die ja den Türmen, zum Pentagon, zu den Hijackern und zu Osama Bin Laden noch manches zu sagen hat...
Alexandra Bader
-> Teil 1
-> Teil 2
-> Teil 4 (Schluss)
PS: Nach 9/11 galten Muslime vielfach als potentiell terrorverdächtig, was CIA-Folterflüge und Entführungen ermöglicht haben soll. Tatsächlich begann alles bei der verfassungswidrigen, menschenrechtswidrigen Duldung von CIA-Aktivitäten in europäischen Ländern, wie in einem Offenen Brief an Angela Merkel und im Artikel So sind die CIA-Folterflüge möglich geworden dargestellt wird. Interessant in Sachen 9/11, dass weder die US Embassy /CIA noch jene Medien, die angeblich genau wissen, was war und was "Verschwörungstheorie" ist, 60 einfache Fragen beantworten können.
9/11 in unserem Archiv (Texte seit dem 11.9.2001)
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