"How the Towers fell" ist ein zweistündiger, spannender Vortrag von Richard Gage, dem Gründer der Architects and Engineers for 9/11 Truth, der als Video abrufbar ist. Gage begann sich mit 9/11 zu befassen, als er ein Referat von David Ray Griffin hörte, der u.a. den 9/11 Commission Report präzise zerpflückt. Er meint, dass man mit dem Abstand zu 9/11 objektiv werden kann und die "hypnotische Trance" abschüttelt, in die man angesichts der Einseitigkeit der Medienberichte und der politichen Statements verfällt.
Nun geht es darum, Beweise zu sammeln und sie durch Vergleiche und unter Anwendung physikalischer Gesetze und von Fachwissen zu analysieren. Gage, der auch an der Konstruktion von stählernen Hochhausstrukturen mitwirkte, suchte zu allem Vergleichbares, da er natürlich kein Experte von Berufs wegen für Sprengungen oder Feuerentwicklung ist. Feuer kriecht von einem Ort zum anderen, hat er über das Verhalten von Bränden in Erfahrung gebracht. Da es keine Stahlbauten gibt, die durch Feuer zum Einsturz kamen, sah er sich an, was bei Bränden in Holzhäusern passiert.
Diese Gebäude werden langsam geschwächt, man sieht es an verbogenen Balken, die asymmetrische Deformation hat dann einen unregelmäßigen Einsturz zur Folge. Ein fallendes Objekt wählt immer den Weg des geringsten Widerstandes, kippt also zur Seite und nicht dorthin, wo Gebäudeteile den Fall behindern. Demnach hätten die WTC-Türme niemals in sich selbst zusammenfallen können, wie behauptet wird. Symmetrisches Einstürzen ist Controlled Demolition, was mittlerweile in vielen Videos gezeigt wird, damit man es selbst mit 9/11 vergleichen kann.
Dafür sind tausende von genau platzierten Sprengladungn erforderlich, die den Effekt der zentralen Ladungen verstärken. Man sprengt üblicherweise von unten nach außen und nach oben, wobei die Hauptträger mit "shape charges" schräg angeschnitten werden (sichtbar am Knick in der Oberlinie des Gebäudes auf Bildern). Dabei wird das Gebäude nicht nur durch die Ladungen zum Einsturz gebracht, sondern auch durch das eigene Gewicht. Auf diese Weise ist auch sichergestellt, dass es auf seine Fundamente fällt und abgesehen von der kurzfristigen Entwicklung von Staub die Umgebung nicht beeinträchtigt.
Richard Gage bei seinem Vortrag
Nur ganz wenige Firmen sind imstande, solche Sprengungen durchzuführen, die Monate an Planung benötigen. Die meisten AmerikanerInnen haben noch nie von WTC 7 gehört, meint Gage, das ein wenig vom einstürzenden Nordturm abgekriegt hat. Es sollen darin zwei oder drei kleine Feuer gebrannt haben, doch sind sie nur auf einem Foto sichtbar, indem sich WTC 7 in den Fenstern eines anderen Gebäudes spiegelt. Gage zeigt Dan Rathers Moderation auf CBS am 11.9.2001, wo der Einsturz mit Controlled Demolition verglichen wird. Rather hat das danach nie wieder gesagt; ebenso wenig all die anderen, in deren Kommentaren am ersten Tag noch von Sprengungen die Rede war.
Kein einstürzendes Gebäude fällt in sich zusammen, da die sich lösende Teile den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Nur bei Controlled Demolition ist dies der Fall, daher kann etwas, das wie Controlled Demilition aussieht, auch kaum etwas anderes sein. Alle Stahlstrukturen, in denen es brannte, sind wiederhergestellt worden und werden wieder genutzt, erklärt Gage zu Aufnahmen vom Windsor-Gebäude in Madrid und anderen Häusern. In Untersuchungen ist von derlei Bezügen zur realen Welt nie die Rede, da es sich bei den mit Studien beauftragten Einrichtungen um "Defense Contractors" handelt, die nicht gegen ihre eigenen Interessen Stellung nehmen werden.
Das NIST (National Institute for Standard Technologies) hat 3 Jahre für 20 Millionen Dollar an einem Bericht gearbeitet, der Wesentliches vergisst. Der Bericht ist ein "hochpolitischer Versuch, die Wahrheit zu verbergen", sagt Gage. Während die FEMA (Federal Emergency Management) meint, WTC 7 sei eine Implosion gewesen, was nur eine Handvoll Firmen bewerkstelligen könnten, hat das NIST schlicht gar keine Erklärung anzubieten. Gage weist bei Videos auf die Beschleunigung des Einsturzes hin, was bedeutet, dass es, aufgrund von gecutteten Trägern, keinen inneren Widerstand gab.
Außerdem gab es "squibs" an den Seiten, das sind kleine austretende Wolken, die auf "sekundäre Sprengungen", also die vielen kleinen Ladungen hinweisen und die stets unterhalb der Oberlinie des herunterkommenden Gebäudes erscheinen. Sowohl bei WTC 7 als auch bei den Türmen gab es "hot spots" in den Trümmern, die immerhin an der Oberfläche von 7 bis 8 Stock aufgetürmtem Schutt spürbar waren, was bedeutet, dass es tiefer unten noch heisser war. Immerhin ist da die Rede von 2700 Grad Fahrenheit. An sich hätte Bürgermeister Giuliani seine Notfallzentrale in WTC 7 gehabt, wusste aber offenbar, dass er sie besser nicht nutzt.
Die Feuerwehr wurde aus dem Gebäude abgezogen, man warnte auch Leute, dass es einstürzen wird. Die BBC hielt sich an vorbereitetes Skript, indem der Einsturz berichet wurde, während das Gebäude im Hintergrund noch einige Minuten live zu sehen war. WTC 1 & 2 waren wiederum zu ihrer Zeit die höchsten Gebäude. Sie wurden auf innovative Weise errichtet, mit einem starken Kern aus Stahlträgern und einer starken stählernen Aussenfassade, wirkten aber dennoch offen und weit. Andere Wolkenkratzer wurden dann in ähnlicher Weise gebaut.
In den ersten zehn Jahren waren sie ein schweres Defizit, bei hohen Betriebskosten, aber nicht genug Mietern. Rockefeller brachte damals alle seine 20.000 Angestellten im WTC unter. Immer wieder gab es teure Reparaturen, wegen galvanischer Korrosion oder wegen dem verwendeten Asbest. Drei Monate vor 9/11 leaste Larry Silverstein den Komplex mit einem einmaligen Vertrag, der ihn von allen Verpflichtungen auch hinsichtlich der Asbestsanierung befreite, wenn die Gebäude durch Terrorismus zerstört werden (zudem gab es dann Schadensersatz, der Silverstein in der Höhe von 7 Milliarden Dollar zugesprochen wurde).
Die Gebäudekonstruktion beschreibt Architekt Gage als "sehr dicht" mit Stahl im Kern und als Aussenfassade. Da man erstmals so baute, wurde alles "überdesignt", also auf weit stärkere Belastungen ausgelegt als zu erwarten waren. Man dachte an alles, auch an den Einschlag einer Boeing 707, damals das größte Passagierflugzeug, das an Gewicht und Maßen mit einer 767 vergleichbar ist, aber eine größere Höchstgeschwindigkeit hat, sodass mit mehr kinetischer Energie gerechnet werden kann.
Das NIST behauptete, der Feuerschutz an den Stahlträgern sei heruntergeschlagen worden, was dadurch untermauert wird, dass er sowieso mangelhaft gewesen sein soll. Ein Experte, der dem aus Kenntnis des Sachverhalts widersprach, verlor seinen Job. Entlarvend findet Gage, dass kaum einmal realistische Zeichnungen von den Stahlträgern und ihren Ausmaßen gezeigt werden. Fast immer werden sie im Verhältnis zum Stockwerkdurchmesser verkleinert oder nicht dort eingezeichnet, wo sie sich befanden.
Inzwischen hat aber jemand den Architects and Engineers die Originalpläne zugespielt, sodass sie nun im Web abrufbar sind. Um zu behaupten, Feuer aus dem Einschlag von Flugzeugen habe die Türme zum Einsturz gebracht, muss man sich von oben nach unten arbeiten. Zu den Stahlkernen hat man über die Liftschächte relativ leichten Zugang, und diese wurden auch im Jahr 2007 renoviert. So können sich Arbeiter im Gebäude in den Stockwerken bewegen, ohne dass jemand von den Beschäftigten etwas mitkriegt.
Dank der Untersuchungen von Steven Jones nehmen nun viele an, Thermit, ein militärischer Sprengstoff, der sich auch zum Zerschneide von Stahlträgern eignet, sei verantwortlich für den Sprengung von WTC 1, 2 und 7. Es muss aber, betont Gage, eine zweite Sprengkraft Sekunden danach wirksam geworden sein, da sich die Disintegration der oberen Stockwerke der Türme und die Pilzwolke mit dem haarfein pulverisierten Beton anders nicht erklären läßt. Man sieht auf Videos, wie sich immer stärkerer, autsteigender Rauch genau dort entwickelt, ab wo dann die Stockwerke verschwinden.
Beim Nordturm sind das etwa 15 Stockwerke, beim Südturm einige mehr, die sich bedenklich zum Nachbargebäude neigen, als der Turm gesprengt wird. Eigentlich müßte sich dieser riesige schwere Bereich von vielen Stockwerken den Weg des geringsten Widerstandes suchen, doch er löst sich in feinen Staub auf. Stahl kühlt aus, wenn ihm keine weitere Hitze zugeführt wird, erinnert Gage, und ist generell ein schlechter Wärmeleiter. Beim Abkühlen gewinnt er auch wieder an Festigkeit, meint er zu Bildern, auf denen wir nur Rauch sehen, aber nichts mehr, was an Feuer erinnert. Feuer werden allerdings wieder aufscheinen, als die Sprengung beginnt, unterhalb der Rauchwolke, die die Desintegrationslinie markiert.
Eine "Top Down"-Demolition bekommt man üblicherweise kaum zu sehen, doch Gage hat ein Video aufgetrieben, auf dem ein Hochhaus in Philadelphia in der Mitte gesprengt wurde. Es bestand nämlich de facto aus zwei Teilen, da die obere Hälfte auf Pfeiler auf der unteren ruhte. Man sieht, dass der obere Teil eines Gebäudes bei so einer Sprengung zur Seite kippt. Absurd ist die Vorstellung, der obere Teil würde nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen und auf den unteren Teil fallen, sodass das Gebäude auf sein Fundament einstürzt. Bei den Twin Towers ist es zudem deswegen eine abwegige Annahme, da bei einer Desintegration des oberen Teils auch kein Gewicht vorhanden ist, das Druck auf untere Stockwerke ausüben könnte.
Wenn wir uns vorstellen, ein Kilo Gewicht auf übereinander gestapelte Kilos Gewicht fallen zu lassen, so hält diese untere Masse der oberen stand. Zu den "squibs", die man immer wieder unter der Zerstörungswelle sieht meint Gage auch, das NIST erkläre sie mit heruntergedrückter Luft, die sich ihre Bahn sucht. Nun ist die Geschwindigkeit dafür zu schnell, und außerdem verteilt sich Luft, auf die Druck ausgeübt wird, gleichmäßig im zur Verfügung stehenden Raum. Wenn es einen Effekt gäbe (der wie gesagt bei einem sich auflösenden oberen Gebäudebereich nicht sehr wahrscheinlich ist, da das Gebäude keinen Druck ausüben kann), dann würden beispielsweise die Fenster zugleich und symmetrisch bersten.
Eine Eigenheit der Explosionen in den Türmen ist die Verteilung der Trümmer auf das zwanzigfache der Grundfläche, ein Ding der Unmöglichkeit bei klassischer implosionsartiger Controlled Demolition. Außerdem gibt es keinen Haufen aufgeschichteter Stockwerke, sondern nur 2% der Gesamtmasse von jeweils 500.000 Tonnen Struktur und dies als "rauchender Krater". Keine Decken, kein Beton, nicht all das Zeug, das bei einem "pancake collapse" durcheinandergewürfelt herumliegt. Das geschmolzene Metall in den "Hot Spots" wurde vom NIST übrigens kategorisch geleugnet, auch wenn es einer der Erbauer der Türme ebenso sah wie die Helfer am Ground Zero und trotz aller Fotos.
"Wie Lava, die durch einen Vulkan fliesst" brachte es einer auf den Punkt. Keineswegs kann es sich beim auch auf Aufnahmen der noch stehenden Türme sichtbaren geschmolzenen hellorangen Metall um Aluminium von Flugzeugen handeln, da dieses silbern glänzen müsste. Eine Frau, die in der Nähe von Ground Zero wohnt, sandte eine Luftprobe aus ihrem Apartment an Steven Jones. Er identifizierte darin einen geringen Anteil an Metall, das alle Anzeichen einer Anwendung von Thermit zeigte. Dies beweist, dass es eine zweites Set an Explosionen nach dem Thermit zum Cutten der Träger gegeben haben muss, andernfalls wären diese winzigen Partikel nicht entstanden und in der Luft verteilt worden.
Die kinetische Energie des Gebäudes kann die beschriebenen Effekte niemals verursacht haben, nur Explosionen. 90.000 Tonnen Beton wurden so fein pulverisiert, dass sie die Dünne menschlicher Haare haben (was Umweltschutzorganisationen, die Messungen vornahmen, übrigens noch nie vorher erlebt hatten). Weniger als 300 Menschen konnten unter den Opfern direkt identifiziert werden, 800 nur via DNA, 1100 sind vermisst, ohne dass man auch nur DNA-Spuren gefunden hat. 20.000 menschliche Körperteile wurden gefunden, wobei allein 200 zu einer einzigen Person gehörten. Beinahe 10.000 Körperteile sind eingefroren in der Hoffnung, sie eines Tages Personen zuordnen zu können.
Das NIST interessierte sich weder dafür, welche Kraft für solche Zerstörung verantwortlich ist, noch für die 118 zuerst unter Verschluss gehalteten Zeugenaussagen, deren Veröffentlichung die New York Times erstritt. In diesen ist nämlich von einer schweren Erschütterung die Rede, ehe die Gebäude herunterkamen, von einer heißen Schockwelle, die Passanten dann emporhob. Manche verglichen das erdbebenartige Gefühl der Erschütterung mit einem vorbeifahrenden Zug. Für das NIST endete die Untersuchung nach dem Einschlag der Flugzeuge, da diese ja angeblich den Einsturz initiierten.
Alexandra Bader
INFOS:
http://www.911blogger.com/node/10025 (Video)
http://www.ae911truth.org (Architects and Engineers for 911 Truth)
Über den Film 9/11 Mysteries, den Gage auch verwendet
Mein
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