Bereits letztes Jahr wurde im Webforum der Pilots for 9/11 Truth über das weisse Flugzeug diskutiert, das auf Fernsehaufnahmen vom 11. September über Washington zu sehen war. Für Experten war es nicht schwer, die etwas unscharfen Bilder zu identifizieren, da die Aufnahmen von unten auf eine Boeing 747 deuteten, die für zahlreiche Zwecke modizifiert werden kann. Von der Seite sah man einen Buckel hinter dem Cockpit, sodass klar war, dass es sich um einen mobilen militärischen Kommandoposten (National Emergency Airborne Command Post) handelt, eine E-4B, auf der auch die Codes zum Einsatz von Nuklearwaffen verfügbar sind. Aus diesem Grund heisst das Flugzeug auch "Doomsday Plane", nach dem Tag des Jüngsten Gerichts.
Der Doomsday Plane fand, wie so vieles andere auch, im Bericht der 9/11 Commission keine Erwähnung, obwohl er etwa zwischen 9.30 und 10 Uhr im Luftraum über Washington zu sehen war, was neben Aufnahmen auch ZeugInnenaussagen bestätigen. Auch ohne 9/11 ist über Washington Flugverbot, da hier ja immerhin Weisses Haus, Kongress und Pentagon beheimatet sind. Das Kreisen des Doomsday Plane ist umso bemerkenswerter, als dass bei seinem Erscheinen bereits die Türme in New York getroffen waren (8.46 und 9.03) und klar war, dass es sich nicht um zweifache Pilotenfehler kurz hintereinander handeln kann.
Man wird beim Doomsday Plane auch daran erinnert, dass Vizepräsident Cheney immer wieder von einem jungen Mann informiert wurde, wo sich "das Flugzeug" befindet, was der damalige Verkehrsminister Mineta bestätigt: "I was made aware of it during the time that the airplane coming into the Pentagon. There was a young man who had come in and said to the vice president, "The plane is 50 miles out. The plane is 30 miles out." And when it got down to, "The plane is 10 miles out," the young man also said to the vice president, "Do the orders still stand?" And the vice president turned and whipped his neck around and said, "Of course the orders still stand. Have you heard anything to the contrary?"
Mineta hat aber nichts davon mitbekommen, dass von einer Erlaubnis des Präsidenten die Rede war, entführte Flugzeuge abzuschiessen, wie Cheney behauptet (für jede Art Notfall gibt es standardisierte Prozeduren, da alles schnell geschehen muss). "As the attack unfolded, news reports stated that Cheney had been whisked to a secret and secure location -- later revealed to be the Presidential Emergency Operating Center in the basement of the White House. Cheney was with National Security Advisor Condoleezza Rice, directing the response to the attack. Or was he directing the attack? The testimony of Secretary of Transportation Norman Mineta is suggestive in this regard", heisst es bei 911research.
CNN brachte die Doomsday Plane-Story im September 2007, bemüht sich aber darum, es wie eine ganz normale Mission darzustellen. Mark H. Gaffney hat dazu jedoch einige Fragen, etwa warum die Air Force die Anwesenheit dieses Flugzeuges bestreitet, warum selbst Kongressabgeordnete dazu keine Auskünfte bekommen. Außerdem wurde das Ereignis sechs Jahre lang in den USA nicht erwähnt, während es in Spanien oder England auf Videos zu 9/11 zu sehen war. Lee Hamilton, Vizevorsitzender der 911 Commission, sagt heute, er wusste vom Überflug, bezug ihn aber nicht in die Untersuchung ein, da der Vorfall nicht wichtig genug sei. Eine Augenzeugin, die den Doomsday Plane vor dem Pentagon-Einschlag über der Stadt kreisend fotografierte, konnte zwar dem FBI Abzüge geben und bot sich als Zeugin an, hörte aber nie wieder von der 911 Commission.
Weder CNN noch Hamilton beachten dabei, dass der Doomsday Plane an der Global Guardian-Übung von NORAD (North American Aerospace Defense Command) teilnahm, Global Guardian war eine von mehr als 25 zivilen und militärischen Übungen am 11.9.2001 und wurde ursprünglich für Oktober geplant, aber dann auf September vorverlegt. Militärische Übungen können nicht nur als Kriegslist für echte Angriffe missbraucht werden, sondern auch verdeckte Operationen verschleiern. CNN versucht es auch so darzustellen, als ob der Doomsday Plane erst nach dem Einschlag in das Pentagon (9.37) über Washington zu sehen war, obwohl es Beweise dafür gibt, dass er etwa ab 9.30 präsent war (Fotos, Filme, ZeugInnen).
Global Guardian und 9/11:"When terrorists struck America on September 11, U.S. bombers were sitting gassed up on the ground, armed with nuclear weapons, as part of an annual war exercise. The goal of the exercise: test the U.S. Strategic Command's ability to fight a nuclear war. One aspect of the exercise, called Global Guardian, involved loading nuclear weapons onto airplanes. The airplanes did not, however, take off with the weapons onboard, according to briefers at the Strategic Command's headquarters at Offutt Air Force Base near Bellevue. Global Guardian is one of many "practice Armageddons," as they sometimes are called, that the U.S. military stages to test its readiness.
That the exercise was, according to briefers, "in full swing" at the time the United States came under attack is at least an odd coincidence.After keeping details of the day quiet for months, StratCom briefers last week provided members of the news media with information about the goings-on in the command headquarters that day. Another part of the Global Guardian exercise put three military command aircraft packed with sophisticated communications equipment in the air. The three E-4B National Airborne Operations Center planes, nicknamed "Doomsday" planes during the Cold War, are based at Offutt."
Einer der E-4B war allerdings am 11. September 2001 über Washington unterwegs. Und auch die beiden anderen befanden sich in der Luft: "Military authorities canceled the exercise (Global Guardian) after the attacks on the World Trade Center towers and the Pentagon, but all three of the E-4Bs remained in the air."
Zu den Wargames am 11.9.: "As the day dawns over the East Coast on September 11th, 2001, the US Strategic Command headquarters at Offutt Air Force Base in Nebraska is on full alert, busily dispatching warplanes around North America in a rehearsal for Armaggedon. Stratcom directs the US nuclear arsenal. A number of interrelated air-defense wargames are underway around the country, under the overall umbrella of Global Guardian. This is the designation for the annual combined exercises run by Stratcom in conjunction with the US Space Command and NORAD, the North American Aerospace Defense Command. The man officially in charge of Global Guardian is Admiral Richard Mies, Stratcom's commander-in-chief."
Und es gibt noch einen vierten Doomsday Plane: "As well as the three E-4Bs in the air the morning of September 11 due to the Global Guardian exercise, what appears to have been the fourth of these planes--presumably the one kept on alert--was apparently activated and launched simply in response to the attacks. Reportedly, minutes after the attack on the Pentagon, it took off from Wright-Patterson Air Force Base, near Dayton, Ohio, bound for an undisclosed location. The plane returned to the base at some unspecified time later on in the day. Like the E-4B launched near Washington, little attention has been paid to this aircraft and what its purpose was on 9/11. Again, no mention was made of it in the 9/11 Commission Report."
Am 11. September waren die Nachrichtensender auf die rauchenden WTC-Türme fokussiert, schalteten aber nach Washington, wo ein weisses Flugzeug gesichtet wurde. Bei CNN sagte Korrespondent John King, dass etwa 10 Minuten zuvor ein weisser Jet kreiste, obwohl man sonst nie Flugzeuge über dem Weissen Haus sehen kann, da dort Flugverbotszone ist. Zwar gibt es keinen Grund zur Besorgnis wegen des Flugzeuges, doch sei der Secret Service alarmiert gewesen, die Agenten hätten auf den Jet in der Luft gedeutet. Kate Snow, auch CNN, ergänzte, dass ihr ein Security-Mann verriet, dass das Weisse Haus wegen des Jets evakuiert worden sei.
Demnach muss der Jet vor dem "Pentagon-Flugzeug" über Washington aufgetaucht sein, da Cheney und Co. ja bereits in ihrem Emergency Room waren, ehe der Einschlag im Pentagon stattfand. Die einzigen Jets, die man bei der Dramatik der Ereignisse über Washington hätte sehen dürfen, wären Kampfjets gewesen: WTC 1 und 2 waren getroffen, es war von weiteren Entführungen die Rede. Das Militär behauptete später, nichts von einem weissen Jet über Washington gewusst zu haben, was schon allein unter dem Aspekt absurd ist, dass es ja den Luftraum viel genauer überwacht als die zivile Flugsicherung.
Ein Flugzeug im am stärksten beschützten Luftraum der Welt - übrigens haben auch das Weisse Haus und das Pentagon Raketenabwehrbatterien - könnte beispielsweise ein russischer Langstreckenbomber sein. Vermutlich heisst es aber, wenn man darauf hinweist, dass man sowas noch nie bedacht und geübt hat, wie ja auch behauptet wurde, man habe niemals eine Übung mit der Annahme Flugzeug trifft Pentagon durchgeführt. Tatsächlich finden sowohl in den USA als auch in Russland immer wieder War Games zu einer möglichen thermonuklearen Konfrontation statt, wo die jeweils andere Macht als Feind gedacht wird.
Der Doomsday Plane in vierfacher Ausfertigung ist sowohl beim "nationalen Notfall" als "command, control and communications center" (C 3) im Einsatz als auch bei einem Nuklearkrieg. Üblicherweise folgt ein Doomsday Plane der Air Force One, auch dies eine Boeing 747, des Präsidenten, die in zweifacher Ausfertigung existiert. Am 11. September 2001 war der Präsident aber bis am frühen Nachmittag auch ohne Fighter Jets als Eskorte unterwegs, wobei die Air Force One selbst beispielsweise gegen Wärmesenoren von Raketen geschützt ist. Sowohl der Doomsday Plane als auch die Air Force One können in der Luft betankt werden - offenbar, damit man den Nuklearkrieg ein paar Tage länger überlebt als alle anderen Menschen.
Da die Doomsday Planes dennoch eine größere Reichweite haben als die Air Force One reist der Präsident nach Übersee mit einer E-4B. Auch Verteidigungsminister benutzen sie gerne, wie früher Donald Rumsfeld und heute Ex-CIA-Chef Robert Gates. Während die Air Force One eine Art fliegendes Weisses Haus ist, mit allem elektronisch ausgestattet, das für weltweite Kommunikation erforderlich ist, kann man die E-4B als fliegendes Pentagon bezeichnen, das mit allen Kommandos der USA weltweit in Verbindung ist. Der Doomsday Plane verfügt sogar über eigene Stromerzeugung und ist gegen EMP (elektromagnetischer Puls) von Nuklearexplosionen geschützt. Auch die weisse Farbe dient dem Zweck, Hitze zu reflektieren, mit der in einem Atomkrieg zu rechnen ist.
Global Guardian wird jährlich als live-Kommando-Übung durchgeführt und soll das exakte Funktionieren der beim Nuklearkrieg vorgesehenen Prozeduren testen. Am Morgen des 11. September war die Global Guardian-Übung des Jahres 2001, vorverlegt von Oktober, in vollem Gang, unter dem Kommandanten von STRATCOM, Admiral Mies, unter Beteiligung von NORAD. Üblicherweise sind auch das US Space Command, das Air Combat Command, die Flotten im Atlantik und Pazifik involviert. Die Übungsannahmen beinhalten beispielsweise vorgetäuscht Attacken auf die Computer- und Informationsssysteme. 1998 haben "Terroristen" versucht, die interne STRATCOM-Kommunikation durch einen Hackerangriff und falsche Nachrichten via Fax und Telefon zu stören. Die "Terroristen" sollen dabei zumindest teilweise erfolgreich gewesen sein, sodass ähnliche Aktionen Teil zukünftiger Global Guardian-Übungen waren.
Ob es bei Global Guardian an 9/11 auch so war, ist nicht bekannt. Man weiss aber, dass eine der E-4B zum Zeitpunkt der Anschläge zur Offutt Air Base unterwegs war, mit dem Foreign Intelligence Advisory Board (FIAB) an Bord, das die Aufsicht über die US-.Geheimdenste hat. STRATCOM beendete Global Guardian abrupt um 9.03 Uhr (Südturm-Einschlag), die E-4B blieben aber in der Luft. Im Jahr 2002 fand Global Guardian wieder gemäss der Tradition im Oktober statt, ebenso in den Jahren danach.Auch über Kansas soll später an 9/11 ein weisser Jet geflogen sein, als längst alle Flugzeuge am Boden bleiben mussten. Auf den Videos des Doomsday Plane über Washington ist zu sehen, dass er langsam unterwegs war und die Landeklappe ausgefahren waren. Welchen Sinn hatte es, ein Kommandozentrum für den Fall der Zerstörung aller Kommandoposten auf dem Boden an 9/11 kreisen zu lassen?
Alexandra Bader
Weitere Infos:
Artikel bei uns "Nie wieder Hiroshima", wo es auch um 9/11 und USA / Russland geht:
"James Bamford, bekannt auch durch sein Buch über die NSA, schreibt in "A Pretext for War" (2004) über den Aufenthaltsort von Schüsselpersonen am 11. September, es erinnere an Filme wie "Dr.Strangelove" oder "Seven Days in May", in denen Militärs den Atomkrieg starten wollen, denn nie zuvor waren alle genau dort, wo sie sich befinden sollen, wenn sie den Dritten Weltkrieg beginnen: Hoher Alarmzustand des Militärs, Vizepräsident Cheney im Bunker des Weißen Hauses, wichtige Regierungsbeamte in "Site R", Kongressbeamte waren auf dem Weg nach Mount Weather, Verteidigungsminister und Vizestabschef im War Room des Pentagon und Bush im nuklearen Kommandobunker im Strategic Command auf der Offutt Airbase in Nebraska, auch als Hauptgefechtsstand für den Einsatz von Atomwaffen bekannt.
Am 11. September wurde - auch das wäre in so einem Fall erforderlich - "Continuity of Government" eingesetzt, damit die Regierungsgeschäfte bei einer Abwesenheit von Bush aus dem Weißen Haus per Notfall weitergeführt werden können. Diese Pläne wurden inzwischen adaptiert, was etwa so erklärt wird: The order makes explicit that the focus of federal worst-case planning involves a covert nuclear attack against the nation's capital, in contrast with Cold War assumptions that a long-range strike would be preceded by a notice of minutes or hours as missiles were fueled and launched. An jenem Tag gab es ein Menge an "war games" in den USA, die auch gegen Russland gerichtet waren ebenso wie die GUS bei ihren war games (die von 10. bis 14.9.2001 stattfinden sollten) die USA berücksichtigten....
Zum "Mystery Plane" E-4B (Gaffney)
Diskussion der Pilots for 911 Truth
Artikel mit Link zu Video
Siehe auch: 9/11 und die wichtigsten Widersprüche
Mein
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