"Milchgesichter" oder Bin Ladens "Topterroristen"? Sehen wir uns die Zeitungen vom 14.9.2007 an, so müssen selbst jene, die gerne ein ausgefeiltes Terrornetzwerk in Österreich sehen wollen eingestehen, dass an den drei verhafteten jungen Leuten nicht viel dran ist. Ihre kriminelle Absicht kann wohl nicht bestritten werden und wird für eine Verurteilung ausreichen, da es strafbar ist, jemanden zur Duldung oder Unterlassung einer Handlung zu zwingen.
"Al Qaida" wurde hierzulande stets, im Gegensatz zu kritischen Artikeln in internationalen Medien, als perfektes hochgefährliches Netzwerk dargestellt, das überall zuschlagen kann. Ergo gehören auch nur extrem professionelle Terrroristen dazu, deren Absichten man nur mit ausgeklügelten Fahndungsmethoden auf die Schliche kommen kann, vorausgesetzt, es werden genug Beamte dafür freigestellt. Zu Al Qaida @ Austria hat die Zeitung "Österreich" am 14.9. ein Foto eines der Männer auf das Titelblatt gestellt und dazu geschrieben: "Das ist der 'Terrorist' aus Wien - War dieses 'Milchgesicht' Internet-Chef der Al Kaida?"
"Die Verhaftungen von Terrorverdächtigen in Deutschland vergangene Woche und das angeblich von Osama bin Laden stammende Video haben gezeigt, dass El Kaida und andere Terrororganisationen weltweit aktiv sind. Glücklicherweise verhinderten die Deutschen diesen Anschlag erfolgreich."
Susan McCaw, US-Botschafterin in Österreich, Gastkommentar "Kurier" 12.9. (Tag der Verhaftungen, wo auch Ariel Muzicant von der Israelitischen Kultusgemeinde am Vormittag von "Terrorsympathisanten" in Österreich sprach)
Drinnen wird dann der 22jährige Mohamed Mahmoud vorgestellt, der so gar nicht konspirativ gerne die Medien-Öffentlichkeit suchte und auch immer wieder bei Demos dabei war. Er "wohnt noch bei den Eltern - und wurde Mittwoch von der Cobra im Kinderzimmer verhaftet". Sieht so die gut ausgestattete und finanzierte "Al Qaida" aus, dass sie ihrem "Internet-Chef" (c ORF) nicht zumindest eine kleine eigene Wohnung anmieten kann? Und wenn wir schon dabei sind: ist es für die "Al Qaida" nicht ein Klacks, ihren "Topterroristen" ein Minimum an umsichtigem Verhalten beizubringen? So schaffte es Mahmoud ziemlich bald, dem Verfassungsschutz aufzufallen, da er die "Islamische Jugend Österreichs" gründete, für die er sich gegen die Teilnahme an Wahlen aussprach.
Er blieb relativ allein mit seinem Verein, der nur wenige AnhängerInnen gewinnen konnte, aber wohl (von wem?) als Gegenkonzept zur beliebten Muslimischen Jugend gedacht war, der Jugendorganisation der Islamischen Glaubensgemeinschaft. "Österreich" besucht die Eltern des Festgenommenen und leistet damit Journalismus, der sich wohltuend etwa vom "Kurier" abhebt, der das Konkurrenzblatt gerne als "Gosse" bezeichnet. Auf 42 Quadratmetern lebten nämlich sechs Personen, darunter Mahmoud mit Ehefrau Mona, mit der er eine Hochzeitsreise antreten wollte. Die Wohnung sei "in einer der düstersten Gegenden" des 15. Wiener Bezirks gelegen, der eines jener Gebiete ist, in denen teilweise noch am ehesten gewisse Tendenzen zur Verslumung zu bemerken sind.
"Substandard ist verglichen damit Luxus", heisst es im Artikel und bezieht sich auf eine immer seltener werdende Wohnkategorie mit WC am Gang und Wasser draussen (ausser man baut es sich selbst ein). Der "Lautsprecher Bin Ladens", den etwa der "Kurier" am 14.9. auch als "langer Arm Bin Ladens" bezeichnet, lebte hier in seinem Kinderzimmer, während sich die Eltern und die beiden Brüder im Rest der Wohnung drängten. Immerhin hatte er einen Computer, von dem aus er als "Amir" Mails für die "Islamische Jugend" verschickte. "Amir" war er auch bei der drohenden Videobotschaft im März 2007 an die österreichische und die deutsche Regierung, Er liess sich am 13.3.2007 mit PLO-Tuch als eine Art Burqa faschingshaft verkleidet vom ORF-Report filmen, offenbar ohne dass der ORF die Fahnder auf die Identität des doch potentiell Verdächtigen hinwies. Diese erkannten jedoch selbst Ähnlichkeiten in der Körperhaltung mit dem Sprecher auf dem Video (und vermutlich auch bei der Stimme).
Er wirke bei seinen Auftritten "eher wichtigtuerisch", meint "Österreich" und erwähnt auch, dass er früher bei der Sozialistischen Jugend war (was diese gleich dementierte) und die "Islamische Jugend" im April letzten Jahres gründete, weil die Muslimische Jugend im "Karikaturenstreit" zu moderat Stellung bezog. Von seinem "Kabinett" aus, was ein winziges Zimmer meint, soll er "die deutschsprachige Filiale der Globalen Islamischen Medienfront" betrieben haben. "Dass er ein brandgefährlicher Terrorist gewesen sein soll, fällt freilich schwer zu glauben."Als im November 2006 eine Bombenattrappe vor einem Zentrum der Muslimischen Jugend deponiert wurde, interessierten sich Fahnder erstmals für Mahmoud, der damit freilich nichts zu tun hatte.
"Bin Laden und seine Anhänger versuchen, den Islam für ihre eigenen Zwecke zu adaptieren und eine Welt zu schaffen, in der sich Muslime und der Westen feindlich gegenüberstehen."
Susan McCaw, "Kurier", 12.9.
Videos und Webseiten, die der ORF im Kontext von "Al Qaida in Wien" zeigt, weisen auch Auftritte von Adam Pearlman auf, einem Mossad-Agenten, der unter verschiedenen arabischen Namen in mit dem Logo As Sahab verzierten "Al Qaida"-Videos zu sehen ist (wie auch Al Zawahiri, der im "Wiener Terrorvideo" ebenfalls vorkommt und bei dem vielfach angenommen wird, auch er sei ein Fake). Vollends absurd wirkt alles, wenn wir bedenken, dass Mahmoud in Interviews angab, von Heinz Christian Strache, FPÖ, begeistert zu sein, dem vielfach Hetze gegen Muslime vorgeworfen wird. In der Zeitschrift "Format" schreibt Peter Pelinka, dass politische Extreme einander als Feindbilder brauchen, was man auch als "Strategie der Spannung" beschreiben kann, die unter anderem dem Gladio-Terror zugrunde lag.
Dass heute (zum Glück!) vielfach "nur" von verhinderten Anschlägen die Rede ist, bedeutet nicht, dass der Effekt nicht jenem ähnlich ist, den etwa die Gladio-Attentate in Italien hervorriefen. Wir haben alle die Bilder von 9/11 im Kopf, die nach wie vor pausenlos zur Illustration verwendet werden, gerade auch wenn es um angeblich in letzter Minute verhinderte Terrorplots geht, bei deren Beschreibung manchmal auch direkt auf 9/11 Bezug genommen wird. Dies war etwa der Fall bei den britischen "Liquid Bombers", die 2006 angeblich mehrere Flugzeuge mit Flüssigsprengstoff in die Luft jagen wollten als "second 9/11". Es war die Rede von Wasserstoffperoxid als eine der Komponenten, die zur Herstellung von TATP verwendet werden sollte (wie bei den deutschen "Bleichmittelbombern" Anfang September 2007).
Sowohl H2O2 an sich als auch TATP sind jedoch instabil und daher ungeeignet, es sei denn, man möchte sich selbst schon im Labor in die Luft jagen. Die "Liquid Bombers" hatten weder Pässe noch Flugtickets und trotz monatelanger umfassender Observation wusste man eigentlich nicht so genau, was sie eigentlich wollten. Mit anderen Worten: in britischen Medien, in kritischen Medien rund um den Globus war bald vom "Liquid Bomber Hoax" die Rede, der sich allerdings noch nicht zum Medienmainstream in Ländern wie Österreich oder Deutschland herumgesprochen hat. Die EU verbot dann die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck, möchte von dieser Regelung jedoch wieder abgehen.
Die "Bleichmittelbomber" hatten auch noch keine so genauen Pläne, aber auf jeden Fall eine Menge H2O2 gekauft, verteilt über ein halbes Jahr. Da 35%iges H2O2 instabil ist, hätten die Behörden, so die Erklärung für den Zugriff, gerade noch verhindert, dass (welche?) Anschlagspläne umgesetzt wurden. Beim Kauf über einen solchen Zeitraum verteilt war allerdings bereits ein Teil der Menge in verändertem Zustand, und auch mit der Tatsache, dass man die Kanister gegen 3%iges H2O2 austauschte, widersprechen der Darstellung. Hilfreich waren jedenfalls amerikanische Dienste, die in Deutschland sowieso tun und lassen können, was sie wollen (und bislang auch im neutralen Österreich), ergo auch Trojaner verwenden können.
Von 300 Beamten, die sich ein halbes Jahr um drei Männer kümmerten, war in Deutschland die Rede; in Österreich ist es ebenfalls ein halbes Jahr mit 50 Beamten, wo auch eine erkleckliche Anzahl an Arbeitsstunden zusammenkommt. Die drei Deutschen waren bereits früher festgenommen und ihre Wohnungen durchsucht worden. Auch sie scheuten Öffentlichkeit nicht; zumindest hielt es sie nicht von ihren "Anschlagsplanungen" ab, dass sie im Mai 2007 als Selbstmordattentäter in spe in deutschen Medien standen. Für den deutschen Innenminister Schäuble beweist dies nur, wie "hochprofessionell" sie waren, auch weil sie dann nicht einmal merkten, dass sich die Fahnder in dem hessischen Feriendorf auf die Füsse traten, wo sie eine Wohnung gemietet hatten. Ganz normale Dorfbevölkerung wusste allerdings schon, dass etwas vor sich ging, und erkannte, dass es sich um eine Polizeiaktion handelt. Normale Deutsche wissen schon mal, welche Autos und Kennzeichen beispielsweise der BND verwendet, den Superterroristen war dies jedoch fremd.
"Er (der verhinderte deutsche Anschlag) zeigt jedoch klar, wie wichtig es ist, in der Aufmerksamkeit gegenüber der Terrorgefahr nicht nachzulassen, und wie notwendig Zusammenarbeit ist, um Terroristen den Zugang zu finanziellen Mitteln und anderen Ressourcen zu verweigern. Die USA wissen die österreichischen Bemühungen in dieser Hinsicht zu schätzen."
(Susan Mc Caw, 12.9. "Kurier")
Angeblich wollten sie sich gegen amerikanische Einrichtungen wenden, hatten aber bloss (ausgetauschtes) H2O2 und den Plan, Sprengzünder zu besorgen (für TATP braucht man aber noch zwei Säuren). Wie sie Schaden auf der US Basis Ramstein hätten anrichten sollen, der grössten Basis der USA in Europa und berüchtigt als Drehscheibe der CIA-Folterflüge, erscheint rätselhaft - offenbar nimmt man an, dass Superterroristen, die nicht mal intensive Überwachung bemerken (und auch noch am Telefon dauernd von Selbstmordattentaten reden!) auch unerkannt mit einem sprengstoffbeladenen Auto in eine schwer bewachte Einrichtung des US-Militärs schlüpfen können.
Unsere österreichischen "Terror-Milchgesichter" forderten den Abzug deutscher und österreichischer Soldaten aus Afghanistan, weil dies die Politik der US-Regierung unterstützt. Somit wird wieder Kritik am Verhalten der USA in Geiselhaft genommen - wer will schon die massive Präsenz der USA in Deutschland kritisieren und weiter eine Aufkündigung des Stationierungsabkommens fordern, wenn er mit Terroristen in einem Boot zu sitzen droht? Und wer will Kritik am Afghanistan-Einsatz üben, wenn Terroristen dabei sozusagen Beifall klatschen? "Das Gedenken an 9/11 wird von Haider, Strache und Co. atmosphärisch für ihren im relativ ruhigen Österreich besonders unnötigen Wettlauf gegen Moscheen und Kopftücher instrumentalisiert. Und das wiederum nützt den islamischen Fundamentalisten", die "keine besseren 'Argumente' in die Hand gespielt bekommen" können (so Pelinka im "Format")
Die "Strategie der Spannung" erzeugt unspezifische Angst durch Terror oder heute auch: Terrordrohung, die deswegen so gross werden kann, weil jede/r Ziel sein kann. Sie kann daher ins Unermessliche steigen, weil man sich nicht schützen kann vor Terror, der potentiell dort zuschlägt, wo die "ganz normalen Leute" unterwegs sind. Sie soll demokratische Institutionen zugunsten einer Law and Order-Politik schwächen und Bürgerrechte einschränken und sie kann auch dazu dienen, die "richtigen" Politiker an die Macht zu bringen. Wer will schon als "soft on terrorism" gelten? Ein wichtiges Merkmal ist die ständige gegenseitige Verstärkung, also nach Terror (Drohung) der Ruf nach zuvor unpopulären Massnahmen oder die Stigmatisierung einer Bevölkerungsgruppe, um den sozialen Frieden zu gefährden.
Wenn man sich beispielsweise die Kampfpostings beim Standard durchliest - wo seit einigen Wochen zu beobachten ist, dass bei wichtigen Themen völlig neue Nicknames auftauchen, die dann den politischen Berichten allgemein nicht treu bleiben, was echte UserInnen sehr wohl tun; es kommen dann neue Nicks bei neuen Themen -, so fällt auf, dass "Strategie der Spannung" gespielt wird. Die einen fallen gerade jetzt auf ungeheuerliche Weise über den Islam und vor allem über Muslime in Österreich her, ignorieren hartnäckig Hinweise auf Verfassung und Menschenrechte (und damit auf die österreichische Demokratie und Rechtsstaatlichkeit). Und die anderen verharmlosen die Handlungen der drei Verhafteten als Scherze von Jugendlichen oder finden Terror in irgendeiner Weise gerechtfertigt. Sehr selten bezieht jemand eine der beiden Positionen, die/der "echt" wirkt. Es ist aber sicher nicht so leicht, für Unerfahrene die Fallen zu vermeiden und jedes Wort genau zu überlegen, das oft einfach gesagt werden muss angesichts der empörenden "Kampfpostings".
"Es gibt keine Rechtfertigung für Terrorismus. Die absichtliche Tötung von Zivilisten ist eine Perversion der geistigen Werte aller und schafft nur Leid, Verzweiflung und Hass."
(Susan McCaw, 12.9. "Kurier")
Der "Kurier", aus einer Zeitung der amerikanischen Besatzer hervorgegangen, hat am 14.9. die Headline "Bin Ladens langer Arm", darunter: "In Wien festgenommener Islamist gilt als Sprachrohr der El Kaida in Mitteleuropa". Daneben ein Bild von Osama Bin Dead, neben dem man die Verhaftung und darüber das Verlesen einer Botschaft von mit Tüchern Vermummten sieht. Bildtext: "Ein Verhafteter soll Top-Mann der El Kaida sein". Danke lieber "Kurier", unbeabsichtigt entlarvt ihr "Al Qaida" als Phantom, obwohl ihr doch das Gegenteil vorhattet. Wir sollen also glauben, dass ein "Top-Mann" zu sechst auf 42 Quadratmetern mit Klo am Gang lebt und die Öffentlichkeit dauernd auf sich aufmerksam macht, auch leicht durchschaubare Kommunikation pflegt. Die/der durchschnittliche/r InternetuserIn ist da durchaus "konspirativer", verwendet sie/der doch verschiedene Nicks in Foren, bei Blogs und bei Ebay.
Im "Kurier" berichtet Wilhelm Theuretsbacher, der nach Verteidigungsminister Norbert Darabos nun ein neues Zielobjekt hat, doch ehe ich die Zeitung entsorge, noch schnell die weiteren Schlagzeilen: "Terror-Netzwerk auch in Österreich aktiv", "Neue Qualität der Bedrohung in Europa", "Fundamentalistische Brutstätte", wo der "Islamexperte" Thomas Schmidinger zitiert wird, der selbst in der Islamischen Glaubensgemeinschaft einen dubiosen Verein sieht. Vergessen wird, dass Schmidinger zu den (als Kommentatoren im Medienmainstream beliebten) Antideutschen gehört, die antiislamisch, gegen Umweltschutz und Sozialpolitik und Fans der amerikanischen Neocons sind. Sie wenden sich auch gegen Deutschland, da sie dem Staat Nationalismus unterstellen. Schmidinger behauptet, der Präsident der Islamischen Glaubensgemeischaft, Anas Shakfeh, habe einen "reaktionär-konservatien" Kreis um sich und Kontakt bis zur Moslembruderschaft - eine Anschuldigung, mit der man Menschen auch in Gefahr bringen kann, wenn sie ihre Heimat besuchen. Der "Kurier" schreibt von Warnungen "der Geheimdienste" und führt dann auch das International Institute for Strategic Studies in London an, ohne ein kleines unbedeutenes Detail zu erwähnen: "The institute's assessment of the terrorist threat reflects that of MI5 and MI6."
Alexandra Bader
Siehe auch: Woher kam das Terrorvideo - wo solche Produktionen auch entstehen und Terrorvergleiche BRD & A
The Power of Nightmares - Doku über die Neocons und das Phantom Al Qaida vorgestellt
Weitere Infos:
Adam Pearlman als Al Qaida
Taliban, Karzai und CIA sind ein- und dieselbe Partei
Terroranschlag in Deutschand vereitelt?
Islamischer Terrorismus, von Uncle Sam unterstützt
Al Qaida im Irak: eine Schöpfung von Bush
Das Phantom-Terrorcamp
Osama-Video und SITE
Pearlman und Al Qaida
Pearlman als Autor des über SITE veröffentlichten Bin Laden-Tapes (Telegraph)
6 Jahre 9/11 - Anmerkungen und Links zu Bin Laden-Tape / SITE / Pearlman und Terroralarm in Deutschland
Wo war Bin Laden am 11. September 2001?
Bin Laden mit falschem Bart (Independent Sept. 2007)
Al Qaida, die ewige Verdeckte Operation
Die zentrale Rolle von Al Qaida in der US-Sicherheisdoktrin
Terroralarm auf Basis fabrizierter Informationen
Wer ist Osama Bin Laden (12.9.2001)
Eine Al Qaida-Zelle des Mossad
Das SITE-Institut, welches die "neuen Bin Laden"-Videos veröffentlicht hat, zur GIMF
Al Qaida-Videos als Pentagon-Produkte entlarvt:
Zu Verschwörungstheorien von Thomas Schmidinger: Wölfe im Schafspelz? KOMMENTAR VON OMAR AL-RAWI (SPÖ-Landtagsabgeordneter, MUND, 18.1.2007, Punkt 6): Die zuletzt präsentierte Studie der Europäischen Beobachtungsstelle gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit über die Islamophobie in Europa zeigt solche Aspekte genau auf. Thomas Schmidinger tappt prompt in diese Falle, wenn er integre und durch ihre langjährige Arbeit anerkannte Personen mit ungeheuerlichen Aussagen und nicht nachweisbaren Unterstellungen zu diffamieren sucht. Er versucht mit einem Konstrukt angeblichen "Networkings islamistischer Muslimbrüder" eine Weltverschwörungstheorie von bedrohlicher muslimischer Unterwanderung in Österreich zu verbreiten. Belege für diese Behauptung bleibt der laut eigener Definition "Philozionist" und bekannte "Antideutsche" dabei schuldig, seine Argumentation beschränkt sich auf subjektive Bewertungen. Fakt ist aber, dass drei der von ihm auf diese Weise zur Zielscheibe erkorenen Personen syrischer Herkunft sind, was sie und ihre Familienangehörigen dort in Gefahr bringen kann. Denn in Syrien steht auf die Mitgliedschaft zur Moslembrüderschaft die Todesstrafe und werden Verwandte solcher Personen zum Teil systematisch schikaniert.
Mein
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