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Aequitas-Preis des Saarlandes gegen Verletzung von Frauenrechten  

Besonderes Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen wird im deutschen Saarland mit dem Aequitas-Preis ausgezeichnet, wobei die Einreichfrist bis Ende Oktober 2007 läuft.

Jury:

Schwester Dr. Lea Ackermann (Gründerin und Vorsitzende von SOLWODI e.V.)
Frau Seyran Ates (Frauenrechtlerin, Autorin)
Frau Prof. Dr. Maria Böhmer (Staatsministerin beim Bundeskanzleramt und
Beauftragte der Regierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)
Frau Bettina Böttinger (Journalistin, Moderatorin)
Frau Friederike von Rechenberg (Gesellschaft für Staatsbürgerliche Bildung Saar mbH)
Herr Hans Ley (Präsident des Landtages des Saarlandes)

Ausschreibung:

Die Geltung der Menschenrechte ist universell –  dennoch sind Frauen in aller Welt unverhältnismäßig oft Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Mehr als jede dritte Frau auf der Welt erfährt in ihrem Leben geschlechtsspezifische Gewalt. Gewalt gegen Frauen ist die wahrscheinlich alltäglichste Verletzung des Menschenrechtes auf physische und psychische Integrität. Sie findet in allen Ländern, Kulturen und Schichten der Gesellschaft statt, häufig mit dem Verweis auf Kultur, Tradition und Religion.

Menschenrechtsverletzungen an Frauen sind ein Thema für die ganze Gesellschaft. Es steht außer Frage, dass jeder Staat verpflichtet ist alle ihm zumutbaren Maßnahmen zu treffen, um Frauen vor Menschenrechtsverletzungen zu schützen – auch vor solchen in der Ehe und innerhalb von Familien. Darüber hinaus ist aber auch jede und jeder Einzelne gefragt, wenn Rechte von Frauen, in welcher Form auch immer, verletzt werden.

Die Auszeichnung von Einzelpersonen oder Initiativen, die sich in herausragender Weise gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen einsetzen, soll Öffentlichkeit für diese Problematik schaffen und Vorbildfunktion für bürgerschaftliches Engagement in  diesem Bereich sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.

Es können Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen vorgeschlagen werden, die sich auf lokaler, regionaler, nationaler oder internationaler Ebene beispielgebend gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen engagieren oder engagiert haben.

Ihre Vorschläge für die Auszeichnung richten Sie bitte bis zum 31. Oktober 2007 in schriftlicher Form und mit einer kurzen Begründung an das

Ministerium für Bildung, Familie,
Frauen und Kultur.
Abteilung D
Hohenzollernstraße 60,
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681/ 501-3237
E-Mail: u.gruen@bildung.saarland.de

Das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes vergibt in Kooperation mit der Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar mbH im Dezember 2007 erstmalig den aequitas-Preis für besonderes Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen.

Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird alle zwei Jahre am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, von Frau Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer verliehen.

Weitere Infos:
www.bildung.saarland.de




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